BMW Aktie: Milliarden-Deal und Upgrade
Lichtblick für BMW-Aktionäre: Der Münchner Autobauer sichert sich durch eine langfristige Milliarden-Allianz mit ZF Friedrichshafen operativ ab und erhält fast zeitgleich Unterstützung von der Wall Street. Nach einem schwachen Jahresstart mit einem Minus von knapp 8 Prozent könnte diese Kombination aus Planungssicherheit und Analystenlob die nötigen Impulse für eine Trendwende liefern.
Die Fakten im Überblick:
- Großauftrag: Milliarden-Vertrag mit ZF für 8-Gang-Automatgetriebe bis Ende der 2030er-Jahre.
- Analysten-Votum: JPMorgan erhöht Kursziel auf 100 Euro.
- Strategie: Produktionsverlagerung in die USA und Motorenanpassung in der EU.
Langfristige Sicherheit statt kurzfristiger Risiken
Die wichtigste Nachricht des Tages betrifft die industrielle Basis des Konzerns: BMW bindet den Zulieferer ZF Friedrichshafen vertraglich bis in die späten 2030er-Jahre an sich. Der Vertrag umfasst ein Volumen von mehreren Milliarden Euro und sichert die Lieferung sowie Weiterentwicklung des 8-Gang-Automatgetriebes (8HP).
Dieser Schritt ist weit mehr als eine Routinebestellung. Er garantiert BMW Planungssicherheit für kommende Fahrzeuggenerationen – sowohl für klassische Verbrenner als auch für Hybridmodelle. Während die Zuliefererbranche, einschließlich ZF, weiterhin Stellen abbaut und unter Druck steht, stabilisiert BMW mit diesem Abschluss seine Lieferkette für das nächste Jahrzehnt.
JPMorgan sieht zweistelliges Kurspotenzial
Die strategische Weitsicht honoriert auch die US-Bank JPMorgan. Analyst Jose Asumendi schraubte das Kursziel am Montag von 89 auf 100 Euro nach oben und bestätigte die Einstufung "Overweight".
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Beim aktuellen Kurs von 88,28 Euro impliziert dies ein Aufwärtspotenzial von gut 13 Prozent. Asumendi begründet seinen Optimismus mit der robusten strategischen Ausrichtung. Besonders die Produktionskapazitäten und die erwartete Umsatzstabilität nach dem für Mai 2026 geplanten Führungswechsel überzeugen die Bank. In einem Umfeld, in dem die chinesische Konkurrenz aggressiv Marktanteile fordert, traut JPMorgan den Münchnern eine erfolgreiche Verteidigung ihrer Position zu.
Reaktion auf Zölle und Emissionsvorgaben
Dass das Management flexibel auf geopolitische und regulatorische Hürden reagiert, zeigen aktuelle Berichte zur Fertigungsstrategie. Um möglichen Handelszöllen auszuweichen, prüft der Konzern eine Aufstockung der Produktion im US-Werk Spartanburg um bis zu 80.000 Einheiten.
Gleichzeitig passt sich BMW in Europa den strengeren Emissionsvorgaben an. Ab März 2026 wird die Leistung der V8-Biturbo-Motoren in Modellen wie dem M5 und XM für den EU-Markt leicht gedrosselt. US-Kunden erhalten weiterhin die volle Leistung, was die Fähigkeit des Konzerns unterstreicht, Produkte marktspezifisch zu differenzieren.
Ob diese strategischen Weichenstellungen bereits kurzfristig Früchte tragen, wird der Jahresabschlussbericht am 14. März 2026 zeigen.
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