Die Fantasie rund um Künstliche Intelligenz und den immensen Energiehunger von Rechenzentren treibt die Märkte, und Bloom Energy positioniert sich dabei zunehmend als Schlüssellieferant. Kurz vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen sorgt das Unternehmen mit einem gewaltigen Auftrag für Aufsehen, der die Auftragsbücher über Jahre füllen dürfte. Während die Aktie bereits eine beeindruckende Rally hinter sich hat, stellt sich für Anleger die Frage: Rechtfertigen die fundamentalen Entwicklungen die hohe Bewertung?

Rekordauftrag treibt den Kurs

Unmittelbar vor dem Wochenende konnte Bloom Energy einen der größten Erfolge seiner Unternehmensgeschichte vermelden. Eine Tochtergesellschaft von American Electric Power (AEP) hat eine Option auf eine 20-jährige Abnahmevereinbarung gezogen. Das Volumen dieses Deals beläuft sich auf rund 2,65 Milliarden US-Dollar.

Hintergrund ist der Einsatz von Festoxid-Brennstoffzellen in einer geplanten 900-Megawatt-Anlage im US-Bundesstaat Wyoming. Analysten von Morgan Stanley schätzen, dass das Projekt in den kommenden Jahren sogar Umsätze von bis zu 3 Milliarden US-Dollar generieren könnte. Der Markt reagierte prompt auf diese Nachricht: Die Aktie legte am Freitag um über 7 Prozent zu und schloss bei 151,37 US-Dollar.

Der Hunger der KI-Rechenzentren

Dieser Großauftrag ist kein Einzelfall, sondern Symptom einer breiteren Marktbewegung. Rechenzentren, insbesondere solche für KI-Anwendungen, benötigen enorme Mengen an Energie, die das herkömmliche Stromnetz oft nicht schnell genug bereitstellen kann. Bloom Energy profitiert massiv von diesem Engpass, da ihre Brennstoffzellen eine unabhängige Stromversorgung vor Ort ("Off-Grid") ermöglichen.

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Ein aktueller Bericht des Unternehmens unterstreicht diesen Trend mit deutlichen Prognosen:
* Ein Drittel aller Rechenzentren könnte bis 2030 komplett unabhängig vom Stromnetz operieren.
* Allein in Texas wird erwartet, dass sich der Energiebedarf von Rechenzentren bis 2028 mehr als verdoppelt.
* Entwickler weichen zunehmend in Regionen aus, in denen Energiekapazitäten schneller gesichert werden können, unabhängig von der öffentlichen Netzanbindung.

Expansion und Partnerschaften

Um die steigende Nachfrage zu bedienen, baut das Unternehmen seine Kapazitäten massiv aus. Die Produktion im kalifornischen Fremont soll bis Dezember 2026 von aktuell einem auf zwei Gigawatt verdoppelt werden; eine spätere Erweiterung auf bis zu fünf Gigawatt ist technisch möglich.

Flankiert wird dieses Wachstum durch strategische Partnerschaften. Bereits im Oktober 2025 wurde eine Zusammenarbeit mit Brookfield Asset Management im Wert von 5 Milliarden US-Dollar vereinbart. Zu den aktuellen Kunden zählen prominente Namen wie Oracle, CoreWeave und Equinix. Letzterer hat bereits über 100 Megawatt an Leistung über 20 Standorte hinweg installiert.

Spannung vor den Quartalszahlen

Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den kommenden Donnerstag, den 5. Februar 2026. Nach Börsenschluss wird Bloom Energy seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Angesichts einer Kurssteigerung von rund 570 Prozent in den letzten 12 Monaten liegt die Messlatte für das Management hoch, nicht nur starke Zahlen zu liefern, sondern auch den Ausblick für die Integration der neuen Großaufträge zu konkretisieren.

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