Bloom Energy Aktie: Mega-Zahlen
Bloom Energy steht vor einem entscheidenden Ereignis: Am 5. Februar legt der Brennstoffzellen-Spezialist seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Das Timing ist brisant, denn das Unternehmen aus dem Silicon Valley hat in den vergangenen Monaten Aufträge im Wert von mehreren Milliarden Dollar für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren gesichert. Anleger warten gespannt auf Hinweise, wie schnell diese Verträge in Umsätze umgesetzt werden.
Zwei Verträge im Rekordformat
Die Geschäftsentwicklung von Bloom Energy wird derzeit von zwei Großaufträgen dominiert. Im Oktober 2025 schloss das Unternehmen mit Brookfield Asset Management eine strategische Partnerschaft über 5 Milliarden Dollar ab. Brookfield wird diese Summe investieren, um Blooms fortschrittliche Brennstoffzellentechnologie weltweit in KI-Fabriken einzusetzen – die erste Investition aus Brookfields spezieller KI-Infrastruktur-Strategie.
Kurz darauf folgte der zweite Paukenschlag: Eine Tochtergesellschaft von American Electric Power (AEP) aktivierte ihre Option für einen 20-jährigen Abnahmevertrag über 2,65 Milliarden Dollar. Das Besondere: Die Langfristigkeit dieses Vertrags verschafft Bloom Energy erhebliche Planungssicherheit und Umsatzvisibilität über zwei Jahrzehnte.
Position im Markt für Rechenzentren
Bloom Energy hat bereits mehr als 400 Megawatt Brennstoffzellen-Kapazität an Rechenzentren weltweit geliefert. Zu den Partnern zählen neben AEP auch Equinix und Oracle. Im Juli 2025 kündigte das Unternehmen eine Kooperation mit Oracle an, um dessen Cloud-Rechenzentren direkt vor Ort mit Strom zu versorgen.
Der strategische Vorteil der Technologie: Blooms Festoxid-Brennstoffzellen liefern Energie hinter dem Zähler, ohne auf bestehende Netzinfrastruktur angewiesen zu sein. In Zeiten, in denen KI-Workloads traditionelle Stromnetze an Belastungsgrenzen bringen, verschafft das einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten wie Plug Power oder FuelCell Energy.
Worauf es am 5. Februar ankommt
Die Telefonkonferenz um 23 Uhr deutscher Zeit wird zeigen, ob Bloom Energy die hohen Erwartungen erfüllen kann. Investoren dürften vor allem auf vier Bereiche achten:
- AEP-Projekt: Wie schnell werden die 2,65 Milliarden Dollar in ausgelieferte Systeme umgesetzt?
- Brookfield-Pipeline: Welche Fortschritte gibt es bei der Umwandlung der Partnerschaft in konkrete Aufträge?
- Produktionskapazität: Reichen die Fertigungskapazitäten für die gestiegene KI-Nachfrage?
- Cashflow: Im dritten Quartal 2025 meldete Bloom erstmals einen positiven operativen Cashflow von rund 20 Millionen Dollar – allerdings nach schwankenden Werten im Jahresverlauf
Die Aktie hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt und notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. Der RSI-Wert über 90 deutet auf eine überkaufte Marktsituation hin. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, ob die ambitionierte Bewertung durch operative Fortschritte gerechtfertigt ist.
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