BioNTech steht vor einem entscheidenden Frühjahr. Am 10. März legt das Mainzer Biopharma-Unternehmen seine Jahreszahlen 2025 vor – und hat parallel eine neue Patentklage gegen Moderna eingereicht. Während die COVID-Umsätze weiter schrumpfen, rückt die Onkologie-Pipeline in den Fokus.

Neue Klage gegen Moderna

BioNTech verklagt Moderna vor einem US-Bundesgericht in Delaware. Der Vorwurf: Modernas COVID-Impfstoff der nächsten Generation, mNEXSPIKE, verletze ein Patent von BioNTech und Partner Pfizer. Konkret geht es um die mRNA-Technologie, die eine niedrigere Dosierung ermöglicht. BioNTech begründet den Schritt mit dem Schutz seiner "bahnbrechenden mRNA-Innovationen".

Die finanziellen Dimensionen sind erheblich. Nach Angaben von BioNTech soll mNEXSPIKE in der Grippesaison 2025/26 rund 55 Prozent von Modernas COVID-Impfstoffumsatz ausmachen. Der Rechtsstreit ist keine Einbahnstraße: Moderna hatte bereits 2022 BioNTech und Pfizer wegen Comirnaty verklagt – dieses Verfahren läuft noch. Ein Moderna-Sprecher kündigte an, sich energisch zu verteidigen.

Onkologie-Wette nimmt Fahrt auf

Für 2026 rechnet BioNTech mit sieben späten Studienergebnissen aus der Krebsforschung. Bis Jahresende sollen 15 Phase-3-Studien laufen, bis 2030 mindestens 17 weitere Datenpunkte folgen. In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen die Zahl seiner Phase-2- und Phase-3-Krebsstudien auf über 25 mehr als verdoppelt.

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Die Pipeline umfasst mRNA-Immuntherapien gegen Krebs, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und CAR-T-Zelltherapien. Mit dem Abschluss der CureVac-Übernahme im Dezember 2025 – BioNTech sicherte sich 86,75 Prozent der Anteile – erweiterte das Unternehmen seine mRNA-Produktionskapazitäten zum Start ins klinisch intensivste Jahr seiner Geschichte.

Zahlen und Ausblick

Zum Jahresende 2025 verfügte BioNTech über liquide Mittel von 17,2 Milliarden Euro. Die Umsatzprognose für 2025 liegt bei 2,6 bis 2,8 Milliarden Euro. Für 2026 erwartet das Unternehmen sinkende Comirnaty-Erlöse, da sich der COVID-Impfstoffmarkt weiter normalisiert. Produkterlöse aus der Onkologie sind für 2026 nicht eingeplant.

Analysten sind gespalten. Goldman Sachs stufte die Aktie Mitte Januar hoch und würdigte die Umsetzung der Strategie. Leerink dagegen senkte das Votum Anfang Februar auf "Market Perform" – nach der jüngsten Kursrally sehe man weniger Aufwärtspotenzial.

Am 10. März folgt die Telefonkonferenz zu den Jahreszahlen. Dort wird sich zeigen, wie weit der Umbau vom Impfstoff- zum Onkologie-Konzern gediehen ist.

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