BioNTech hat beim Europäischen Lungenkrebskongress (ELCC) in Kopenhagen neue klinische Daten aus seiner Onkologie-Pipeline präsentiert. Die Ergebnisse unterstreichen, wie konsequent das Unternehmen seinen Wandel vom COVID-19-Impfstoffhersteller zum Krebsmedikamenten-Spezialisten vorantreibt.

Gotistobart mit starkem Überlebenssignal

Besonders im Mittelpunkt stand gotistobart, ein experimenteller CTLA-4-Immunmodulator. In der ersten Phase der globalen Phase-3-Studie PRESERVE-003 zeigte der Wirkstoff bei Patienten mit fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom der Lunge, die bereits eine Erstlinientherapie erhalten hatten, ein deutliches Überlebenssignal: Das Sterberisiko sank im Vergleich zur Chemotherapie um 54 Prozent. Dieser Datenpunkt stammt aus einem nicht-pivotalen Studienabschnitt, liefert aber eine klare Richtung für die weiteren Entwicklungsschritte.

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Ebenfalls präsentiert wurden Daten zu pumitamig, einem bispezifischen Immunmodulator, der gemeinsam mit Bristol Myers Squibb entwickelt wird. In chinesischen Studien zeigte die Kombination aus pumitamig und Chemotherapie bei kleinzelligem Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium ermutigende Aktivität bei handhabbarem Verträglichkeitsprofil.

Auf dem Weg zur Multi-Produkt-Strategie

BioNTech verfolgt in der Lungenkrebsforschung derzeit 16 laufende klinische Studien — von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten über mRNA-basierte Krebsimmuntherapien bis hin zu neuartigen Kombinationsansätzen. Bis Ende 2026 sollen konzernweit 15 Phase-3-Onkologiestudien aktiv sein.

Die COVID-19-Impfstofferlöse sind rückläufig, das Unternehmen verfügt jedoch über eine solide Liquiditätsbasis. Das erklärte Ziel: bis 2030 erste Krebsmedikamente auf den Markt bringen und den Status eines Multi-Produkt-Unternehmens erreichen. Die für dieses Jahr erwarteten spätklinischen Datenpakete werden zeigen, welche Kandidaten diesen Weg tatsächlich beschreiten können — und welche nicht.

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