BioNTech hat diese Woche rund 7,3 Prozent zugelegt – ausgelöst durch ein kraftvolles Analystenupgrade und einen ehrgeizigen Ausblick auf das Krebsgeschäft. Goldman Sachs stufte die Aktie von Neutral auf Kauf hoch und hob das Kursziel von 115 auf 142 Dollar an. Die Investmentbank sieht das Mainzer Unternehmen am Scheideweg bedeutender Entwicklungen in der Onkologie.

Sieben Late-Stage-Daten in einem Jahr

Auf der J.P. Morgan Healthcare Conference skizzierte BioNTech ein dichtes Programm für 2026. CEO Ugur Sahin sprach von einem „Jahr, in dem Wissenschaft in greifbare Ergebnisse übersetzt wird". Die Zahlen unterstreichen den Anspruch: Sieben späte klinische Auswertungen stehen an, sechs weitere Phase-3-Studien sollen starten. Bis Jahresende will das Unternehmen 15 Phase-3-Programme parallel laufen haben – eine Verdopplung binnen zwei Jahren.

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Im Fokus steht dabei der bispezifische Antikörper Pumitamig, den BioNTech gemeinsam mit Bristol Myers Squibb entwickelt. Der PD-L1/VEGF-Kandidat wird in mehreren Tumorarten geprüft, darunter Lungen-, Brust- und Darmkrebs. Bristol hatte im Juni 2025 bis zu 11 Milliarden Dollar für die Rechte geboten – ein Beleg für das kommerzielle Potenzial.

Solide Bilanz, sinkende Corona-Erlöse

Mit rund 17,2 Milliarden Euro Liquidität verfügt BioNTech über reichlich Spielraum für die Transformation. Gleichzeitig dürften die Einnahmen aus dem COVID-Impfstoff Comirnaty 2026 leicht sinken. Onkologie-Umsätze werden für dieses Jahr noch nicht erwartet. Die Übernahme von CureVac für 1,25 Milliarden Dollar, die am 16. Januar abgeschlossen wurde, stärkt die mRNA-Plattform und das Patentportfolio.

Goldman Sachs hebt neben Pumitamig auch die breite Pipeline hervor, die auf einen Markt von über 100 Milliarden Dollar zielt. Analysten von Citi lobten nach der Präsentation die „Qualität und Kadenz" der späten Daten und sehen BioNTech als differenziertes Investment unter den Impfstoffwerten. Die nächsten Monate dürften zeigen, ob die ambitionierten Ziele tatsächlich in Zulassungen münden.

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