Bedford Metals Aktie: Bohrplan zählt
Ein Quartalsgewinn klingt erst einmal beruhigend. Doch bei Bedford Metals steht dahinter vor allem Buchhaltung statt Geschäftsdynamik – denn Umsätze gibt es noch keine. Entscheidend ist deshalb eine andere Frage: Reicht die Kasse, um das nächste Explorationskapitel wie geplant durchzuziehen?
Quartalsgewinn – aber mit Sternchen
Für das dritte Quartal (Oktober bis Dezember 2025) meldete Bedford Metals einen Nettogewinn von 0,160 Mio. CAD. Im Vorjahresquartal stand noch ein Verlust von 0,105 Mio. CAD.
Wichtig ist der Kontext: Als Explorationsunternehmen ohne Einnahmen entstehen positive Quartalsergebnisse oft durch nicht zahlungswirksame Effekte oder Bilanzierungsanpassungen – nicht durch operative Stärke.
Neun Monate: Verlust steigt, Aktivität auch
Auf Sicht der ersten neun Monate bis Ende Dezember 2025 fällt das Bild nüchterner aus. Der Nettoverlust weitete sich auf 0,721 Mio. CAD aus – rund 38% mehr als im Vorjahreszeitraum (0,523 Mio. CAD). Der Verlust je Aktie (unverwässert und verwässert) blieb laut den veröffentlichten Daten in beiden Perioden bei 0,01 CAD.
Der höhere Fehlbetrag passt zur intensiveren Arbeit im Feld: 2025 lief am Sheppard-Lake-Uranprojekt ein mehrstufiges Programm – inklusive luftgestützter Geophysik, Arbeiten am Boden und Vorbereitung von Diamantbohrungen. Mehr Exploration heißt in dieser Phase meist auch: mehr Kosten.
Solide Liquidität, klare nächste Schritte
Trotz der anziehenden Verluste bleibt die Bilanz schuldenfrei. Zum Stichtag lagen die liquiden Mittel bei etwa 3,56 Mio. CAD, ohne ausgewiesene Schulden. Rückenwind kam zudem von Privatplatzierungen Ende 2025, die brutto rund 1,45 Mio. CAD einbrachten (aufgeteilt auf Oktober und November).
Operativ setzt das Unternehmen die Story fort: Im Januar meldete Bedford Metals den Abschluss der Phase-3-Exploration am vollständig eigenen Sheppard-Lake-Projekt. Ein vollständig finanziertes Bohrprogramm soll im Frühjahr 2026 wieder starten – mit Zielen an TZ-2, TZ-1 und im Gebiet Warr Lake. Ende Januar folgte außerdem eine Explorationsvereinbarung mit der English River First Nation in Saskatchewan, die die Zusammenarbeit mit lokalen indigenen Gemeinschaften formalisiert.
An der Börse spiegelt sich die Skepsis gegenüber frühen Explorern dennoch wider: Der Kurs liegt aktuell bei 0,13 € und gab heute um 3,04% nach.
Bis zum Geschäftsjahresende am 31. März 2026 dürfte sich vieles daran messen, ob das Bohrprogramm im Frühjahr wie geplant anläuft – und ob die vorhandene Liquidität den Mittelabfluss bis zu den nächsten Ergebnissen komfortabel abfedert.
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