Ein Beben in der Führungsetage erschüttert den Agrar- und Baukonzern BayWa. Der Aufsichtsrat hat CEO Frank Hiller mit sofortiger Wirkung entlassen – ein drastischer Schritt, der an den Finanzmärkten für erhebliche Unruhe sorgt. Damit ist der interne Machtkampf entschieden: Der Sanierungskurs hat nun absolute Vorfahrt vor langfristigen Wachstumsplänen.

Machtverschiebung zugunsten der Sanierer

Offiziell begründet der Konzern die Trennung mit "unterschiedlichen Auffassungen über die Strategie". Faktisch bedeutet dies das Ende des bisherigen "Tandem-Modells", bei dem ein strategischer CEO und ein Sanierungsvorstand kooperierten. Zuletzt hatten offenbar Kompetenzstreitigkeiten zwischen Hiller und dem Chief Restructuring Officer (CRO) Michael Baur wichtige Entscheidungen blockiert.

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Die Konsequenzen für die Unternehmensstruktur sind einschneidend:
* Sofortiges Aus: Frank Hiller verlässt das Unternehmen ohne Übergangsphase.
* Kein Nachfolger: Die Position des CEO wird nicht neu besetzt.
* Führungstrio: Ein dreiköpfiges Rumpf-Gremium übernimmt die Leitung, wobei Sanierer Michael Baur eine zentrale Rolle zukommt.
* Klarer Fokus: Priorität hat ausschließlich der Schuldenabbau und der Restrukturierungsplan bis 2028.

Aktie unter hohem Erfolgsdruck

Mit dem Rauswurf senden Aufsichtsrat und Gläubiger ein unmissverständliches Signal: Die schnelle finanzielle Gesundung duldet keinen Aufschub. Hoffnungen auf eine strategische Weiterentwicklung des Geschäftsmodells rücken vorerst in den Hintergrund.

Für Anleger erhöht sich durch das Fehlen einer klassischen Führungsfigur an der Spitze die Unsicherheit. Der Aktienkurs ist nun direkt an die kompromisslose Umsetzung des Sparkurses gekoppelt. Das verkleinerte Vorstandsteam muss kurzfristig beweisen, dass es den Konzern auch ohne zentralen CEO handlungsfähig halten und das Vertrauen der Kapitalgeber durch operative Fortschritte zurückgewinnen kann.

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