BayWa setzt in einer für den Konzern anspruchsvollen Phase ein operatives Signal: In Heilbronn ist ein neues Technik-Servicezentrum offiziell in Betrieb. Die Investition soll eine gestiegene regionale Nachfrage im Agrar- und Kommunaltechnik-Service auffangen. Doch wie passt der Standortausbau zur parallel laufenden Restrukturierung auf Konzernebene?

Fünf Millionen für neue Werkstatt

Der Neubau in der Gottlieb-Daimler-Straße ersetzt eine Werkstatt aus den 1960er Jahren am selben Standort. BayWa beziffert die Investition auf rund fünf Millionen Euro.

Kernstück ist eine moderne Werkstatt mit acht Montageplätzen plus separater Kleingerätewerkstatt. Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Montagegrube, ein Acht-Tonnen-Kran sowie ein umweltsicheres Ölmanagement. Ergänzt wird das Zentrum durch eine neue Halle für Präsentationen und integrierte Büroflächen.

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Am Standort arbeiten derzeit 15 Beschäftigte, darunter fünf Auszubildende. Das Team deckt Großtechnik, Wein- und Obstbautechnik, Motoristik und Kommunaltechnik ab. Zudem sind Pflanzenschutzprüfung und Service für Rasenrobotik Teil des Angebots.

Operativer Ausbau trotz Konzernumbau

Die Fertigstellung fällt in eine Phase mit spürbaren Veränderungen im Gesamtkonzern. Anfang des Jahres trat CEO Frank Hiller zurück. Parallel führt die Unternehmensführung Vorsichtsgespräche mit Finanzpartnern und Großaktionären über mögliche Anpassungen des laufenden Restrukturierungskonzepts.

Trotz dieser Baustellen treibt BayWa die Erneuerung der operativen Infrastruktur im Agrar- und Technikbereich weiter voran. Nach Angaben von Eulerpool lag der Return on Capital Employed (ROCE) zum 24. Februar bei 4,10 und damit deutlich über dem Vorjahreswert.

Im Fokus steht damit ein Doppelbild: Während auf Konzernebene am Umbau gearbeitet wird, investiert BayWa vor Ort in Kapazitäten und Technik, um den Service in der Region Heilbronn auszubauen.

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