BayWa Aktie: Trotzdem investiert
Während die BayWa an einem strikten Sanierungskurs festhält und nach einem erheblichen Konzernverlust im Geschäftsjahr 2024 jeden Euro umdrehen muss, fließen nun 7,9 Millionen Euro in bayerische Standorte. Die Botschaft: Trotz Schuldendruck wird die operative Substanz nicht geopfert.
Die Investitions-Fakten:
- Gesamtvolumen: 7,9 Millionen Euro
- Pocking: 6,2 Millionen Euro für Wiederaufbau nach Brand im Mai 2024
- Ansbach: 1,7 Millionen Euro für Flächenerweiterung
- Fokus: Baustoffgeschäft in Bayern
Millionen für Baustoffe statt Schuldenabbau
Der Löwenanteil von 6,2 Millionen Euro fließt in den Wiederaufbau des Standorts Pocking, der vor knapp zwei Jahren von einem Brand betroffen war. Weitere 1,7 Millionen Euro steckt der Konzern in die Erweiterung der Verkaufsflächen in Ansbach. Beide Maßnahmen zielen auf die Sparte Baustoffe ab – ein Kernsegment des Unternehmens.
Jochen Schneider, Leiter der Standortentwicklung, formuliert das Ziel klar: Langfristige Sicherung von Marktanteilen. Für ein Unternehmen im Sanierungsmodus eine bemerkenswerte Ansage.
Spagat zwischen Sparen und Stärken
Die Investition steht in deutlichem Kontrast zum ansonsten rigiden Sparkurs. Marktbeobachter werten den Schritt als strategische Notwendigkeit: Wer dauerhaft nur spart, riskiert einen Investitionsstau, der die Wettbewerbsfähigkeit langfristig untergräbt.
Die BayWa vollzieht damit einen Balanceakt zwischen Liquiditätssicherung für den Schuldendienst und dem Erhalt der operativen Substanz in den Sparten Agrar und Bau. Die 7,9 Millionen Euro sind das Signal, dass das Management bereit ist, in strategisch wichtige Bereiche zu investieren – selbst unter dem Druck eines belasteten Zahlenwerks.
Die Maßnahme zeigt: Die BayWa setzt auf ihre traditionellen Kernfelder und will diese auch nach der Restrukturierung konkurrenzfähig halten. Ob dieser Kurs aufgeht, wird sich an der Entwicklung der operativen Ergebnisse in den kommenden Quartalen ablesen lassen.
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