BayWa Aktie: Krise verschärft sich
Die BayWa AG versinkt tiefer in der Krise. Der Münchner Mischkonzern verbuchte 2024 einen Milliardenverlust von 1,6 Milliarden Euro – und das Sanierungskonzept droht zu scheitern. Die Aktie notiert am Montag bei 16,70 Euro, während sich die Probleme bei der wichtigen Tochter BayWa r.e. verschärfen.
Die wichtigsten Fakten:
- Jahresverlust 2024: -1,6 Milliarden Euro
- Dividende komplett gestrichen (0,00 Euro)
- Verkauf von Wind- und Solarprojekten verzögert sich
- Drei Aufsichtsratsmitglieder legen Mandate nieder
- Neue Gespräche mit Finanzierungspartnern aufgenommen
Kerngeschäft unter Druck
Die nun vorliegenden Zahlen zeigen das volle Ausmaß der Schieflage. Verantwortlich für die 1,6 Milliarden Euro Verlust sind massive Abschreibungen und die operative Schwäche im Segment der erneuerbaren Energien. Aktionäre gehen leer aus – die komplette Streichung der Dividende war Teil der Vereinbarungen mit den Gläubigerbanken.
BayWa r.e. wird zum Problemfall
Besonders brisant: Eine Ad-hoc-Meldung Anfang Februar offenbarte erhebliche Planabweichungen bei der Tochtergesellschaft BayWa r.e. Der geplante Verkauf von Wind- und Solarprojekten – eigentlich ein zentraler Baustein zur Entschuldung – kommt nicht voran. Schwierige Marktbedingungen in den USA und Europa bremsen die Transaktionen aus.
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Der Vorstand musste reagieren und hat vorsorglich neue Verhandlungen mit Finanzierungspartnern und Hauptaktionären aufgenommen. Ziel ist die Sicherung der Refinanzierung über 2025 hinaus.
Personalbeben im Aufsichtsrat
Die Turbulenzen hinterlassen Spuren in der Führungsebene. Drei Aufsichtsratsmitglieder, darunter Monika Hohlmeier, legen ihre Mandate nieder. Der Schritt gilt als Indiz für den massiven internen Druck und die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung.
Die Veröffentlichung des vollständigen Jahresabschlusses 2025 wird sich voraussichtlich bis April 2026 verzögern. Bis dahin bleibt offen, ob das Unternehmen die Sanierung ohne weitere Kapitalmaßnahmen stemmen kann.
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