Ethereum steht am Montag im Spannungsfeld zwischen technischem Fortschritt und nervösen Anlegern. Während der Kurs gefährlich nahe an die psychologische Marke von 2.000 US-Dollar rutscht, sorgt eine strategische Kehrtwende für Aufsehen: ENS Labs bläst seine Layer-2-Pläne ab und setzt voll auf das Mainnet. Doch reicht dieser fundamentale Vertrauensbeweis, um die Bären zu stoppen?

Strategische Wende im Netzwerk

Die überraschende Entscheidung von ENS Labs, die Entwicklung der "Namechain"-Layer-2-Lösung einzustellen, gilt als direkte Bestätigung für die Effizienz der jüngsten "Fusaka"-Upgrades. Diese haben die Transaktionskosten für Registrierungen Berichten zufolge um über 99 Prozent gesenkt.

ENS-Mitgründer Nick Johnson begründete den Schritt damit, dass Ethereum schneller skaliere als prognostiziert, was eine separate Infrastruktur überflüssig mache. Auch Ethereum-Vordenker Vitalik Buterin kommentierte die Entwicklung und deutete an, dass viele aktuelle Layer-2-Designs obsolet werden könnten, da die Basisschicht nun leistungsfähig genug sei. Das Netzwerk zeigt damit fundamentale Stärke, die im aktuellen Kursbild jedoch noch keinen Widerhall findet.

Verkaufsdruck und Prominente Abflüsse

Trotz der positiven technologischen Nachrichten dominiert kurzfristig die Skepsis. Der Kurs gab am frühen Montag nach und notiert im Bereich von 2.033 US-Dollar – nur knapp oberhalb der kritischen Unterstützung von 2.000 US-Dollar.

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Verantwortlich für die gedrückte Stimmung sind unter anderem Transaktionen einer Wallet, die mit Vitalik Buterin in Verbindung gebracht wird. Marktbeobachter registrierten den Abzug von über 16.000 ETH, wovon rund 3.000 ETH direkt verkauft wurden. Solche Bewegungen prominenter Akteure sorgen oft für Verunsicherung. Technische Analysten warnen bereits: Sollte die Unterstützung bei 2.000 US-Dollar nicht halten, droht ein weiterer Rücksetzer bis in den Bereich von 1.760 US-Dollar.

Angebotsschock im Hintergrund

Während der Preis kämpft, deuten On-Chain-Daten auf eine zunehmende Verknappung hin. Die Ethereum-Reserven auf den Börsen sind auf rund 16 Millionen ETH gefallen – ein Tiefstand, der zuletzt Mitte 2016 verzeichnet wurde. Dieses schwindende liquide Angebot trifft auf institutionelles Kaufinteresse: Akteure wie Bitmine Immersion Technologies nutzten die jüngste Schwäche, um ihre Bestände trotz unrealisierter Buchverluste aufzustocken. Auch Großbanken halten an ihren optimistischen Prognosen fest, wobei Standard Chartered bis Jahresende 2026 Kursziele von bis zu 7.500 US-Dollar nennt.

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den morgigen Dienstag, den 10. Februar. Ein geplantes Treffen im Weißen Haus zum "CLARITY Act" könnte entscheidende Signale zur Regulierung von Stablecoins liefern und damit kurzfristig die Marktrichtung bestimmen.

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