Alle vier Kernbereiche von Wacker Chemie haben 2025 Umsatzrückgänge verbucht. Das Unternehmen steht unter dem Druck hoher Energiekosten, struktureller Überkapazitäten und schwacher Nachfrage — und trotzdem plant das Management für 2026 gezielte Investitionen.

Schwache Segmentzahlen quer durch das Portfolio

Die Segmentanalyse zeichnet ein einheitliches Bild: Kein Bereich konnte sich der Entwicklung entziehen. Das größte Segment, Silicones, verlor drei Prozent auf 2,73 Milliarden Euro. Die Polymers-Sparte schrumpfte um sechs Prozent auf 1,38 Milliarden Euro. Biosolutions gab vier Prozent nach, während Polysilicon mit einem Minus von sieben Prozent den stärksten prozentualen Rückgang verzeichnete — auf 883 Millionen Euro.

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Als Hauptursachen nannte das Management anhaltend schwache Nachfrage, geopolitische Belastungen sowie strukturelle Wettbewerbsnachteile am europäischen Standort. Hohe Energiepreise und Überkapazitäten bei Standardchemikalien machen dem Konzern besonders zu schaffen.

Investitionen trotz angespannter Lage

Zum Jahresende 2025 lag die Nettoverschuldung bei 886 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote bei soliden 45 Prozent. Das gibt dem Unternehmen einen gewissen Spielraum — den es nutzen will.

Für 2026 plant Wacker Chemie rund 300 Millionen Euro Investitionsausgaben, unter anderem in neue Silikonproduktionsanlagen und ein Biotechnologiezentrum in München. Beim Umsatz rechnet das Management mit einem Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich, das EBITDA soll zwischen 550 und 700 Millionen Euro liegen.

An der Börse kam die Gesamtlage heute wenig überraschend schlecht an: Die Aktie verlor rund 7 Prozent auf 74,75 Euro. Der RSI von 28,5 signalisiert dabei einen überverkauften Zustand — ob das als Stabilisierungssignal taugt, hängt letztlich davon ab, ob die Prognose für 2026 hält.

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