Wohin führt aktuell der Weg der Bayer aus Leverkusen? Zuletzt war es um rund 1,5 % abwärts gegangen. Die Notierungen kleben auf dem Niveau von rund 38,50 Euro ein wenig fest. Auf der anderen Seite war vor kurzem aufgefallen, dass es immerhin aus dem Unternehmen selbst positive Signale gab.

Mehrere Mitglieder des Aufsichtsrats von Bayer hatten dabei Aktien des Unternehmens erworben und damit ein ungewöhnliches Signal in einer Phase großer finanzieller Belastungen gesetzt. Die gemeldeten Directors’ Dealings summieren sich auf ein Investitionsvolumen von rund 128.000 Euro.

Kimberly Mathisen sowie der Herbert-Schechter-Trust, der mit dem Aufsichtsratsmitglied Lori Schechter verbunden ist, kauften Aktien zu einem Preis von etwa 37,70 Euro je Anteilsschein. Solche Transaktionen stehen häufig im Zusammenhang mit internen Vergütungsregelungen, bei denen ein Teil der Bezüge in Aktien investiert wird. Insofern ist das Signal am Ende dann auch wieder überschaubar.

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Bayer bleibt unter rechtlichem Druck!

Die Käufe erfolgen in einer Phase, in der Bayer weiterhin stark von den juristischen Folgen der Glyphosat-Verfahren verfolgt wird. Anfang März genehmigte ein Gericht in Missouri vorläufig einen Vergleich über 7,25 Milliarden Dollar, der einen großen Teil der laufenden Roundup-Klagen abdecken soll.

Der Vergleich sieht vor, aktuelle und zukünftige Ansprüche über einen Zeitraum von bis zu 21 Jahren zu regeln. Gleichzeitig bleibt die Umsetzung an Bedingungen geknüpft: Bayer verlangt eine nahezu vollständige Zustimmung der Kläger, damit das Rahmenwerk in Kraft treten kann.

Neben dem Vergleich richtet sich der Blick der Investoren auf ein weiteres Verfahren vor dem US Supreme Court. Am 27. April wird das Gericht darüber verhandeln, ob Klagen wegen fehlender Warnhinweise grundsätzlich durch Bundesrecht ausgeschlossen werden können. Ein Urteil wird für die zweite Junihälfte erwartet.

Dies wird auch die Stimmung an den Börsen ausmachen. Das Papier ist derzeit mit einem Vorsprung von gut 5 % auf die 100-Tage-Linie noch im Aufwärtstrend. Ein gutes Zeichen!

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