Bayer setzte seine Kursrally am Dienstag nicht mehr fort. Die Aktie ging mit rund 4 % unter. Sie kam aber immer noch auf einen Kurs in Höhe von 42,74 Euro und ist klar im Aufwärtstrend. Wahrscheinlich war die allgemeine Marktschwäche (wegen der Trump-Äußerungen zu Zöllen) verantwortlich für den Zusammenbruch. Dennoch: Mit dem jüngsten Anstieg erreichte das Papier ein neues Zwischenhoch und baute die Gewinne der vergangenen Monate weiter aus. Der Markt würdigte damit eine Entwicklung, die sich seit dem Spätherbst Schritt für Schritt aufgebaut hat.

Noch Ende November bewegte sich der Kurs zeitweise unterhalb von 28 Euro. Seitdem legte die Aktie rund 60 % zu. Diese Bewegung lenkte die Aufmerksamkeit zahlreicher Marktteilnehmer erneut auf den Konzern. Bayer zählt inzwischen zu den auffälligsten Gewinnern der vergangenen Monate im deutschen Markt.

Bayer: Die Gerichtsentscheidung ist immer noch wichtig!

Ein zentraler Treiber bleibt die Situation in den USA. Der Oberste Gerichtshof prüft derzeit die rechtliche Grundlage der zahlreichen Roundup Verfahren. Im Kern geht es um die Frage, ob Bundesrecht Vorrang vor den Vorschriften einzelner Bundesstaaten besitzt. Diese Prüfung besitzt für Bayer eine hohe Relevanz. Eine entsprechende Entscheidung könnte die rechtliche Lage vereinfachen und die Vielzahl der Verfahren reduzieren.

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Schon die laufende Prüfung beeinflusst die Stimmung deutlich. Die Börsen reagierten positiv auf die Aussicht, dass sich der Rechtsrahmen verändern könnte. Diese Hoffnung schlug sich unmittelbar in steigenden Kursen nieder. Analysten griffen diesen Aspekt auf und passten ihre Einschätzungen an.

So erhöhte die DZ Bank den fairen Wert der Aktie auf 51 Euro. Auch andere Institute äußerten sich zuversichtlicher. Die MWB bestätigte ihr positives Rating und verwies ebenfalls auf die veränderte rechtliche Perspektive. Diese Neubewertungen folgten auf eine Phase, in der der Markt die Risiken sehr stark gewichtet hatte.

Zusätzlich liefert die technische Lage klare Signale. Der Kurs liegt deutlich oberhalb wichtiger gleitender Durchschnitte. Sowohl der GD100 als auch der GD200 verlaufen spürbar unter dem aktuellen Niveau. Diese Konstellation verstärkte das Interesse technisch orientierter Akteure und begleitete die jüngste Bewegung.

Nur: Die Trump-Abfahrt sollte jetzt nicht mehr anhalten.

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