Am Freitag verzeichnete die Aktie des Leverkusener Konzerns Bayer in Deutschland einen Rückgang von 1,4 %. In den Kurslisten erschien nun (vor dem Späthandel) ein Preis von 38,59 Euro.

Die Notierung bewegt sich damit weiterhin unter einer Marke, die in vielen Chartanalysen besondere Bewertung erhält. In mehreren technischen Analysen erscheint die Zone bei 40 Euro als relevante Schwelle. Händler beobachten solche Marken regelmäßig, weil sie in historischen Kursreihen mehrfach als Widerstand aufgetreten sind. Die Aktie hat kürzlich noch bei Kursen zwischen 45 und 49 Euro klar darüber notiert. Nun stellt sich sehr vieles ganz anders dar.

Die Bayer-Aktie wird risikoreicher

Parallel zu den Kursbewegungen rückt ein politisches Thema in den Vereinigten Staaten erneut in den Mittelpunkt. In Kansas wird ein Gesetzentwurf behandelt, der den rechtlichen Rahmen für Klagen gegen Hersteller bestimmter Pestizide verändern könnte. Solche Gesetzesinitiativen erscheinen häufig in regionalen Parlamenten der USA.

Der Entwurf bezieht sich auf die Frage, wie Warnhinweise angebracht werden müssen. In juristischen Diskussionen spielt dieser Punkt eine zentrale Rolle, weil Warnhinweise häufig Bestandteil von Haftungsprozessen sind. Gesetzestexte definieren dabei genaue Anforderungen an Kennzeichnungen. Die Märkte haben zwischenzeitlich signalisiert, dass die Hoffnung besteht, diese Art von Hinweisen würde nicht mehr erfolgen müssen. Tatsächlich ist dies über die verschiedenen Bundesstaaten hinweg als Gesamtlösung derzeit überhaupt nicht abschätzbar. Dabei geht es um die Haftung für Glyphosat. Bayer hatte durch die Übernahme von Monsanto im Jahr 2018 die Verantwortung für zahlreiche Klagen übernommen. In mehreren Gerichtsfällen wird der Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff und bestimmten Gesundheitsrisiken thematisiert.

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Hier hängt viel Geld dran, u.a. auch die Möglichkeit des kürzlich getroffenen Vergleichs über 7,25 Mrd. Dollar mit Klägern.

Ob diese Summe ausreichen wird, bleibt Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Mehrere Verfahren befinden sich weiterhin vor amerikanischen Gerichten.

Neben den rechtlichen Fragen betrachten Marktanalysen auch technische Indikatoren. Chartprogramme zeigen derzeit einen Abstand von rund 20 % zwischen dem aktuellen Kurs und der 200-Tage-Linie. In vielen Modellen gilt diese Linie als Referenz für langfristige Trends. Damit ist die Aktie aktuell noch stark aufgestellt.

Angesichts der Widrigkeiten vor der Marke von 40 Euro fragt sich nur: Wie lange noch?

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