SoftBank hat sich heute den größten US-Dollar-Kredit seiner Unternehmensgeschichte gesichert. 40 Milliarden Dollar, aufgenommen als unbesichertes Brückendarlehen — fast ausschließlich, um die Beteiligung an OpenAI weiter auszubauen.

Ein Konsortium trägt das Risiko

Die Finanzierung wurde von einem internationalen Bankenkonsortium arrangiert. JPMorgan Chase und Goldman Sachs führen das Syndikat an, ergänzt durch die japanischen Institute Mizuho, SMBC und MUFG. Das Darlehen läuft zwölf Monate und verfällt im März 2027.

Ausgezahlt wird das Kapital in drei Tranchen zu je 10 Milliarden Dollar — am 1. April, 1. Juli und 1. Oktober 2026. Die Rückzahlung soll laut Berichten über strategische Asset-Verkäufe erfolgen.

OpenAI-Wette mit klarer Frist

Der Hintergrund: OpenAI hat gerade eine Finanzierungsrunde über 110 Milliarden Dollar abgeschlossen und wird dabei mit rund 730 Milliarden Dollar bewertet. SoftBank steuerte 30 Milliarden Dollar über seinen Vision Fund 2 bei — gleichauf mit Nvidia, während Amazon mit 50 Milliarden Dollar die Runde anführte.

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Inklusive früherer Investitionen hält SoftBank damit schätzungsweise rund 13 Prozent an OpenAI, bei einem kumulierten Kapitaleinsatz von über 64 Milliarden Dollar.

Die kurze Laufzeit des Darlehens lässt Analysten aufhorchen. Ein Brückendarlehen mit zwölf Monaten Laufzeit deutet darauf hin, dass SoftBank mit einem baldigen Liquiditätsereignis rechnet — konkret einem möglichen OpenAI-Börsengang Ende 2026 oder Anfang 2027. OpenAI-CEO Sam Altman hat einen IPO als wahrscheinlichen Schritt bezeichnet, ohne jedoch einen konkreten Zeitplan zu nennen.

Infrastruktur als zweites Standbein

Parallel zu den Direktinvestitionen bleibt SoftBank ein zentraler Partner im sogenannten Stargate-Projekt — einem Plan, bis zu 500 Milliarden Dollar über vier Jahre in KI-Infrastruktur und Rechenzentren in den USA zu investieren. Ergänzend dazu verhandelt das Unternehmen einem Bericht vom Ende dieser Woche zufolge über ein Gaskraftwerk-Projekt im Wert von 33 Milliarden Dollar in Ohio, eingebettet in ein breiteres 550-Milliarden-Dollar-Handelsrahmenwerk zwischen den USA und Japan zur Absicherung des Energiebedarfs der KI-Industrie.

Masayoshi Sons Strategie ist damit klar: SoftBank positioniert sich nicht nur als Investor in OpenAI, sondern als struktureller Mitgestalter der gesamten KI-Infrastruktur — mit einem Zeitfenster, das sich spätestens im Frühjahr 2027 schließt.

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