Bayer Aktie: Einleger jubeln!
Selten fällt ein Zeitpunkt günstiger: Während die US-Landwirtschaft in die Vorbereitungen für die Saison 2026 startet, erhält Bayer grünes Licht für sein neues Herbizid Stryax™. Parallel dazu präsentiert der Konzern vielversprechende Studiendaten zu seinem Pharma-Hoffnungsträger Asundexian. Zwei Meldungen, zwei Geschäftsfelder – und die Frage, ob die operative Wende nun tatsächlich greifbar wird.
EPA erteilt Zulassung unter strengen Auflagen
Am 6. Februar 2026 genehmigte die US-Umweltschutzbehörde (EPA) die Registrierung für flüchtigkeitsarme Dicamba-Herbizide in 34 Bundesstaaten. Bayer kann damit Stryax™ rechtzeitig zur Saison auf den Markt bringen. Die Behörde knüpft die Zulassung jedoch an rigorose Bedingungen:
- Halbierte Aufwandmenge: Maximal 1,0 Pfund pro Acre statt bisher 2,0 Pfund
- Temperaturbegrenzung: Keine Anwendung über 35 Grad Celsius
- Volatilitätsreduzierer: Verpflichtender Einsatz zur Abdrift-Minimierung
Die EPA spricht von den "stärksten Schutzmaßnahmen der Behördengeschichte". Kritiker wie das Center for Food Safety sehen dennoch Abdrift-Risiken für angrenzende Felder. Landwirtschaftsverbände hingegen begrüßen die Entscheidung als notwendiges Instrument gegen resistente Unkräuter.
Asundexian punktet mit Sicherheitsprofil
Auf der International Stroke Conference (4. bis 6. Februar) legte Bayer detaillierte Ergebnisse der Phase-III-Studie OCEANIC-STROKE vor. Der Faktor-XIa-Inhibitor Asundexian reduzierte das Risiko eines zweiten ischämischen Schlaganfalls um 26 Prozent gegenüber Placebo.
Entscheidend für die Marktchancen: Die Studie zeigte keinen signifikanten Anstieg schwerer Blutungen – das zentrale Risiko klassischer Gerinnungshemmer. Analysten sehen Blockbuster-Potenzial, da Asundexian eine Lücke in der Sekundärprävention ohne das übliche Sicherheitstrade-off schließen könnte.
Konzernprognose bestätigt, Goldman Sachs erhöht Anteil
Bayer bekräftigte im Rahmen eines "Aide Memoire" den Ausblick für 2025: Auf währungsbereinigter Basis erwartet der Konzern einen Umsatz zwischen 46,0 und 48,0 Milliarden Euro. Zudem meldete Goldman Sachs am 2. Februar einen Stimmrechtsanteil von über drei Prozent – ein Signal institutionellen Vertrauens.
Die operative Momentaufnahme zeigt zwei potenzielle Katalysatoren in unterschiedlichen Reifegrad: Stryax™ steht unmittelbar vor der kommerziellen Nutzung, während Asundexian bei positivem Zulassungsverlauf frühestens 2027 Umsätze generieren dürfte. Beide Projekte müssen sich nun in der Praxis beweisen – Stryax™ gegen regulatorische Widerstände, Asundexian in der finalen Zulassungsphase.
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