Bayer hat sich auch am Montag und Dienstag vorsichtig noch einmal aufwärts geschoben. Die Aktie gewann gestern rund 0,9 % und setzt heute mit einem minimalen Gewinn den Aufwärtsmarsch fort. Die Notierungen kommen auf 38,22 Euro. Das ist durchaus bemerkenswert und positiv! Dabei hat der Markt heute noch nicht auf die Zulassung eines Lungenkrebsmedikamentes in den USA und China reagiert. Das mag sogar noch kommen.

Schon in den vergangenen Wochen drehte sich das Bild des Konzerns an den Börsen spürbar. Der Markt behandelte die Aktie nicht mehr als Problemfall, sondern wieder als Bewertungsobjekt.

Allein in den vergangenen vier Wochen erzielte das Papier ein Plus von 14,1 %. Innerhalb von drei Monaten summierte sich der Anstieg auf 33,99 %. Im Jahr 2025 stand ein Zuwachs von etwa 90 % auf den Kurstafeln. Diese Entwicklung entstand nicht durch einen einzelnen Impuls, sondern durch eine Kette von Faktoren, die sich gegenseitig verstärkten.

Im Vordergrund stand die juristische Lage in den USA. Bayer erreichte Fortschritte im Umgang mit den Glyphosat-Verfahren. Der Konzern verfolgt das Ziel, Klagen stärker zu bündeln. Diese Vorgehensweise reduziert die Zahl paralleler Verfahren und erhöht die Kalkulierbarkeit. Für den Markt zählt weniger das endgültige Ergebnis als die Strukturierung des Risikos. Genau hier setzte die Neubewertung an.

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Bayer mit guten Zahlen für die künftige Entwicklung!

Gleichzeitig lenkten Investoren den Blick wieder stärker auf die Zahlen. Der Umsatz soll sich bei rund 46 Milliarden Euro bewegen. Diese Größe gilt als bekannt. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf das Nettoergebnis. Analysten rechnen mit einem Anstieg von 633 Millionen Euro auf etwa 2,57 Milliarden Euro. Dieser Sprung verändert die finanzielle Wahrnehmung deutlich.

Ein höheres Ergebnis schafft Spielräume. Bayer kann Verbindlichkeiten reduzieren und interne Prioritäten neu ordnen. Diese Aspekte beeinflussen Bewertungsmodelle unmittelbar. Der Markt reagierte darauf schrittweise. Käufer traten wieder auf, ohne dass es zu hektischen Bewegungen kam.

Auch das operative Umfeld spielte eine Rolle. Bayer verfügt über eine breite Pipeline. Neue Medikamente und Anwendungen entstehen fortlaufend. Keine einzelne Meldung dominierte den Kurs. Vielmehr entstand Vertrauen aus der Summe der Aktivitäten.

Die technische Lage passte sich dieser Entwicklung an. Die Aktie erreichte Niveaus, die über längere Zeit nicht erreichbar waren. Jetzt hat die Aktie bedingt durch ein langjähriges Hoch keine nennenswerten Hindernisse mehr vor der Brust.

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