BASF Aktie: Widerstand voraus
Die Papiere des Chemieriesen treten auf der Stelle. Während das laufende Aktienrückkaufprogramm als Sicherheitsnetz fungiert, sorgt eine aktuelle Einschätzung der Deutschen Bank für Ernüchterung. Anleger befinden sich momentan im Spannungsfeld zwischen charttechnischen Hürden und der fundamentalen Absicherung durch den Konzern selbst.
- Analystenvotum: Deutsche Bank bestätigt "Hold" mit Kursziel 45 Euro.
- Unterstützung: Massive Aktienrückkäufe stabilisieren den Kurs.
- Hürde: Die Marke von 45 Euro erweist sich als hartnäckiger Widerstand.
Skepsis der Analysten
Im heutigen Handel notiert die Aktie bei 44,78 Euro und damit in unmittelbarer Nähe zum ausgegebenen Kursziel der Deutschen Bank. Analystin Virginie Boucher-Ferte sieht auf diesem Niveau kaum Luft nach oben und beließ ihre Einstufung auf "Hold". Zwar erkennen die Experten erste Stabilisierungstendenzen im Sektor, für eine offensive Kaufempfehlung wiegen die herausfordernden Rahmenbedingungen der Chemiebranche jedoch noch zu schwer.
Diese Zurückhaltung spiegelt sich im Chart wider. Der Titel scheiterte im frühen Handel erneut an der psychologisch wichtigen Marke von 45 Euro. Solange keine neuen Impulse kommen, scheint das Aufwärtspotenzial kurzfristig gedeckelt.
Konzern kauft gegen den Trend
Dass der Kurs trotz der verhaltenen Marktstimmung stabil bleibt und nur leicht um 0,18 Prozent nachgibt, liegt primär an der konstanten Nachfrage durch das Unternehmen selbst. Die jüngste Kapitalmarktinformation belegt, dass BASF auch rund um den Jahreswechsel massiv eigene Anteile erworben hat.
Diese Strategie zieht einen effektiven Boden im Bereich von 44 Euro ein. Marktbeobachter werten die fortlaufenden Käufe als Indiz dafür, dass das Management die aktuelle Bewertung als attraktiv erachtet, auch wenn der operative Durchbruch noch auf sich warten lässt.
Blick nach China und Ludwigshafen
Strategisch steht BASF vor einer Bewährungsprobe. Im laufenden ersten Quartal soll der neue Verbundstandort im chinesischen Zhanjiang schrittweise in Betrieb gehen. Dieses Großprojekt muss künftig das Wachstum in Asien sichern, wird aufgrund geopolitischer Risiken von Kritikern jedoch genau beäugt. Parallel dazu sorgt die bis 2028 vereinbarte Beschäftigungsgarantie in Ludwigshafen zwar für Ruhe in der Belegschaft, limitiert jedoch die Möglichkeiten für kurzfristige Kostensenkungen am Heimatstandort.
Die aktuelle Seitwärtsbewegung dürfte sich bis zum 27. Februar 2026 fortsetzen. An diesem Tag präsentiert BASF die vorläufigen Zahlen für 2025 und den Ausblick für das neue Geschäftsjahr. Erst diese Daten werden Aufschluss darüber geben, ob die fundamentale Entwicklung einen nachhaltigen Ausbruch über die 45-Euro-Hürde rechtfertigt.
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