BASF Aktie: Umbau greift
Der Konzernumbau bei BASF nimmt weiter Fahrt auf. Gleich zwei Meldungen verdeutlichen, wie konsequent Ludwigshafen sein Portfolio verschlankt — und wie sich das zunehmend in harten Zahlen niederschlägt.
Höchst-Verkauf und Coatings-Führung stehen fest
BASF Agricultural Solutions hat seine Produktionsanlagen im Industriepark Höchst an die ProChem InnoTec GmbH verkauft. Die Anlagen, die zuletzt für die Herstellung von Glufosinat-Ammonium genutzt wurden, standen seit der Produktionseinstellung Ende 2024 zur Disposition. ProChem-CEO Jochen Pohl bezeichnete den Erwerb der genehmigten Kapazität von über 24.000 Jahrestonnen als „Meilenstein" für seine Gruppe. Über den Kaufpreis schwiegen beide Seiten.
Parallel konkretisiert sich der Verkauf der Lacksparte: Jens Luehring soll nach Abschluss der Transaktion mit Carlyle und der Qatar Investment Authority den CEO-Posten bei BASF Coatings übernehmen. Der Deal, der im Oktober 2025 für 7,7 Milliarden Euro vereinbart wurde, soll im zweiten Quartal 2026 vollzogen werden und rund 5,8 Milliarden Euro Mittelzufluss vor Steuern bringen. Eine Minderheitsbeteiligung von 40 Prozent behält BASF.
Sparziele übertroffen, Prognose erhöht
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Das Kostensenkungsprogramm läuft besser als geplant. Bis Ende 2025 erreichte BASF jährliche Einsparungen von rund 1,7 Milliarden Euro — 100 Millionen mehr als ursprünglich angepeilt. Für Ende 2026 peilt der Konzern nun 2,3 Milliarden Euro an statt der ursprünglichen 2,1 Milliarden Euro.
Die frischen Mittel aus den Portfolioverkäufen fließen auch in ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,5 Milliarden Euro, das bis Ende Juni 2026 laufen soll. Zudem erhöht BASF die Preise für sein Commodity-Amines-Portfolio in Europa um bis zu 30 Prozent — als Reaktion auf gestiegene Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten.
Für 2026 erwartet der Konzern ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro. Die Aktie markierte heute mit 51,96 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und liegt seit Jahresbeginn rund 16 Prozent im Plus. Auf der Hauptversammlung am 30. April dürften Aktionäre den Fortschritt der Transformation genau unter die Lupe nehmen.
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