Das größte Einzelprojekt der Unternehmensgeschichte geht offiziell in den Regelbetrieb. Mit der Eröffnung des neuen Verbundstandorts im südchinesischen Zhanjiang manifestiert der Chemiekonzern seine strategische Ausrichtung auf den asiatischen Markt. Bemerkenswert dabei: Der Bau verlief nicht exakt nach Zeitplan, sondern blieb sogar unter dem veranschlagten Budget.

Lokale Produktion für immenses Wachstum

Rund 8,7 Milliarden Euro flossen in den neuen Standort, der nun vollständig unter eigener Regie betrieben wird. Nach Ludwigshafen und Antwerpen entsteht hier der drittgrößte Knotenpunkt des Konzerns. Die strategische Logik dahinter ist eindeutig. Das Management erwartet, dass bis 2035 gut drei Viertel des weltweiten Branchenwachstums in der Volksrepublik stattfinden werden. Mit einer konsequenten lokalen Produktion will das Unternehmen diesen gewaltigen Markt direkt vor Ort bedienen. Konzernchef Markus Kamieth wertet das Projekt inmitten politischer Spannungen zudem als klares Signal für globale Zusammenarbeit.

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Technologisch setzt die Anlage neue Maßstäbe. Durch den vollständigen Betrieb mit erneuerbaren Energien sinken die CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Standorten um bis zu 50 Prozent. Der zentrale Steamcracker, der jährlich eine Million Tonnen Ethylen produziert, lief bereits in Rekordzeit an und bildet das Fundament für die weiteren Wertschöpfungsketten.

Grüne Energie trifft auf Kosteneffizienz

Diese operative Effizienz spiegelt sich auch in der übergeordneten Konzernsteuerung wider. Kürzlich hob das Management das unternehmensweite Kosteneinsparungsziel bis Ende 2026 von 2,1 auf 2,3 Milliarden Euro an. An der Börse wird die termingerechte Umsetzung des chinesischen Großprojekts positiv honoriert. Am heutigen Donnerstag klettert der Kurs um 1,32 Prozent auf 50,56 Euro. Damit setzt sich der stabile Trend der vergangenen Monate fort. Seit Jahresbeginn verbucht das Papier ein solides Plus von über 13 Prozent und nähert sich spürbar dem 52-Wochen-Hoch bei 51,60 Euro.

Als nächster operativer Fixpunkt rückt nun die Hauptversammlung am 30. April 2026 in den Kalender. Dort steht unter anderem die Wahl von Mark Garrett als neuem Aktionärsvertreter für den Aufsichtsrat auf der Agenda. Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Milliardenprojekt in Zhanjiang im Rücken dürfte die Führungsebene den Aktionären selbstbewusst entgegentreten.

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