BASF Aktie: Übernahme zündet
Die BASF-Aktie startet spürbar fester in den Freitagshandel. Dahinter steckt mehr als nur gute Stimmung: Der Chemiekonzern vollzieht mit der Übernahme von AgBiTech einen strategischen Schwenk – weg von klassischen Pflanzenschutzmitteln, hin zu biologischen Lösungen. Gleichzeitig hat die Aktie eine wichtige charttechnische Hürde genommen. Nach einem schwierigen Jahr 2025 schöpfen Anleger nun wieder Hoffnung.
Die wichtigsten Fakten:
- Vollständige Übernahme von AgBiTech (USA) bis Mitte 2026
- Spezialist für biologische Insektizide in Wachstumsmärkten
- Charttechnisches "Golden Cross" ausgebildet
- Kaufsignal bei Überschreiten der 46-Euro-Marke
- Geschäftszahlen am 27. Februar erwartet
AgBiTech stärkt BioSolutions-Portfolio
Mit dem Zukauf der AgBiTech Group, die bisher mehrheitlich dem Private-Equity-Investor Paine Schwartz Partners gehörte, baut BASF sein Geschäft mit biologischen Pflanzenschutzlösungen massiv aus. Das Unternehmen ist auf biologische Insektizide spezialisiert, die vor allem in Brasilien, den USA und Australien bei Soja-, Mais- und Baumwollkulturen zum Einsatz kommen. Der Abschluss der Transaktion ist für das erste Halbjahr 2026 geplant – Details zum Kaufpreis wurden nicht kommuniziert.
Der Schritt unterstreicht die strategische Neuausrichtung des Ludwigshafener Konzerns. BASF reduziert damit bewusst die Abhängigkeit von klassischen chemischen Pflanzenschutzmitteln und setzt auf nachhaltige Alternativen. Trotz des laufenden Sparprogramms investiert der Konzern gezielt in Zukunftsfelder.
Analysten setzen auf Potenzial
Die Investmentbank Bernstein Research bestätigte am 14. Januar ihre "Outperform"-Einstufung und sieht erhebliches Kurspotenzial. Auch die Schweizer Großbank UBS hob ihr Kursziel an, bleibt mit "Neutral" aber vorsichtig. Barclays zeigt sich mit "Equal Weight" zurückhaltender und verweist auf die anstehenden Geschäftszahlen, die am 27. Februar Klarheit über die operative Entwicklung bringen werden.
Zusätzlichen Rückenwind liefert das laufende Aktienrückkaufprogramm: Bis zum 9. Januar nahm BASF bereits über 9,4 Millionen eigene Aktien vom Markt.
Charttechnik spricht für Trendwende
Die BASF-Aktie hat in den vergangenen Tagen ein "Golden Cross" ausgebildet – die kurzfristige 50-Tage-Linie kreuzte den langfristigen 200-Tage-Durchschnitt von unten nach oben. Technische Analysten werten dies als starkes Kaufsignal für einen mittelfristigen Aufwärtstrend. Der gestrige Sprung über die wichtige Marke von 46 Euro untermauert diese Einschätzung.
Die positive Entwicklung steht im Kontrast zu den Herausforderungen der vergangenen Monate: Hohe Energiekosten, schwache globale Nachfrage und ein intensiver Konzernumbau hatten die Aktie belastet.
Am 27. Februar legt BASF die detaillierten Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Investoren werden besonders auf die Margenentwicklung und den Ausblick des Managements achten – und darauf, wie sich die strategischen Weichenstellungen wie der AgBiTech-Zukauf in der Prognose niederschlagen.
BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 16. Januar liefert die Antwort:
Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








