BASF Aktie: Fortschrittliche Geschäftsentwicklung
BASF hat die eigenen Erwartungen nicht erfüllt. Das operative Ergebnis für 2025 blieb hinter der angepassten Prognose zurück. Gleichzeitig überraschte der Chemiekonzern jedoch mit einem deutlich höheren Free Cashflow als vom Markt erwartet. Die vorläufigen Zahlen vom 22. Januar zeigen ein gespaltenes Bild.
Die wichtigsten Fakten:
- EBITDA vor Sondereinflüssen mit 6,6 Mrd. Euro unter eigener Prognosespanne (6,7-7,1 Mrd. Euro)
- Free Cashflow mit 1,3 Mrd. Euro mehr als doppelt so hoch wie Analystenschätzungen (0,6 Mrd. Euro)
- Nettoergebnis von 1,6 Mrd. Euro übertrifft Konsens von 1,2 Mrd. Euro deutlich
- Umsatz sinkt auf 59,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 61,4 Mrd. Euro)
Restrukturierung kommt schneller voran
Der Konzern meldet Fortschritte bei den angekündigten Umbauplänen. Die Restrukturierungsmaßnahmen laufen schneller als ursprünglich geplant, was das EBIT mit 1,6 Milliarden Euro belastete. Die Sondereinflüsse summierten sich auf minus 1,3 Milliarden Euro. Positive Impulse kamen aus dem Verkauf des Bautenanstrichmittelgeschäfts an Sherwin-Williams, der zum 1. Oktober 2025 abgeschlossen wurde.
Die Absatzmengen stiegen 2025 leicht an, konnten jedoch die negativen Währungseffekte und rückläufige Verkaufspreise nicht kompensieren. Das EBITDA vor Sondereinflüssen fiel von 7,2 Milliarden Euro im Vorjahr auf 6,6 Milliarden Euro.
Cashflow-Überraschung durch Investitionskürzung
Der Free Cashflow entwickelte sich deutlich besser als prognostiziert. Mit 1,3 Milliarden Euro übertraf BASF sowohl die eigene Spanne von 0,4 bis 0,8 Milliarden Euro als auch die Markterwartungen klar. Im Vorjahr hatte der Free Cashflow bei 0,7 Milliarden Euro gelegen.
Wesentlicher Treiber waren reduzierte Investitionsausgaben: Die Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sanken von 6,2 Milliarden Euro auf 4,3 Milliarden Euro. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ging allerdings von 6,9 Milliarden Euro auf 5,6 Milliarden Euro zurück.
Wintershall Dea stützt Nettoergebnis
Das Ergebnis nach Steuern erreichte 1,6 Milliarden Euro und lag damit über dem Vorjahreswert von 1,3 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür waren höhere Ergebnisbeiträge der Beteiligung an Wintershall Dea, die nach der Equity-Methode konsolidiert wird.
Am 27. Februar 2026 legt BASF die finalen Zahlen sowie einen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr vor. Die Aktie notiert nach Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen rund drei Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt.
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