BASF liefert vorläufige Zahlen für 2025 – und zeigt damit ein zwiespältiges Bild. Während Umsatz und operatives Ergebnis enttäuschen, gelingt beim Free Cashflow eine bemerkenswerte Wende. Die eigene Prognose verfehlte der Ludwigshafener Konzern dennoch knapp.

Die wichtigsten Fakten:
- Umsatz: 59,7 Mrd. Euro (-3% zum Vorjahr, bereinigt)
- EBITDA: 6,6 Mrd. Euro (unter Prognosebandbreite von 6,7-7,1 Mrd.)
- Free Cashflow: 1,3 Mrd. Euro (fast Verdopplung gegenüber 0,7 Mrd. im Vorjahr)
- Kapitalausgaben: 4,3 Mrd. Euro (deutlich reduziert von 6,2 Mrd.)

Operative Schwäche trifft auf finanzielle Disziplin

Der Chemiekonzern kämpfte 2025 mit niedrigeren Preisen und ungünstigen Währungseffekten. Leichte Volumenzuwächse konnten diese Belastungen nicht ausgleichen. Das bereinigte EBITDA von 6,6 Milliarden Euro verfehlt die untere Grenze der eigenen Prognose – auf vergleichbarer Basis ein Minus von acht Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BASF?

Ganz anders die Cashflow-Seite: Mit 1,3 Milliarden Euro Free Cashflow erwirtschaftete BASF nahezu das Doppelte des Vorjahres. Der Haupttreiber waren drastisch reduzierte Investitionen. Nach dem weitgehenden Abschluss größerer Projekte in China sanken die Kapitalausgaben um fast zwei Milliarden Euro.

Restrukturierung belastet Ergebnis

Das berichtete EBIT lag mit 1,6 Milliarden Euro nur leicht unter dem Vorjahr, wurde aber durch höhere Restrukturierungskosten gedrückt. Der Nettogewinn kletterte dagegen auf 1,6 Milliarden Euro – unterstützt durch einen stärkeren Beitrag der Beteiligung Wintershall Dea.

Der operative Cashflow ging von 6,9 auf 5,6 Milliarden Euro zurück. BASF führt dies hauptsächlich auf höheres Working Capital im Edelmetallhandel zurück.

Was als Nächstes kommt

Am 27. Februar folgt der vollständige Geschäftsbericht mit Details zur Segmententwicklung und zum Ausblick für 2026. Die Hauptversammlung findet am 30. April in Mannheim statt. Anleger dürften gespannt verfolgen, ob BASF die Investitionsdisziplin beibehält und gleichzeitig das operative Geschäft stabilisieren kann.

BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 01. Februar liefert die Antwort:

Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...