Strukturelle Sorgen holen den Chemieriesen wieder ein. Zum Wochenauftakt belasten kritische Analystenstimmen die Stimmung und drängen die Aktie in die Defensive. Während Experten vor allem vor der wachsenden Konkurrenz aus Asien warnen, verpuffen positive Signale aus dem eigenen Haus weitgehend wirkungslos.

  • Kursreaktion: Rückgang auf 43,97 Euro.
  • Auslöser: Skepsis bei Barclays und JPMorgan.
  • Trend: Minus von rund 1,8 Prozent auf Wochensicht.

Analysten warnen vor Margendruck

Verantwortlich für die schlechte Stimmung sind vor allem neue Einschätzungen aus dem Bankensektor. Die britische Investmentbank Barclays senkte ihr Kursziel leicht von 41 auf 40 Euro. Deutlich schwerer wiegen jedoch die Warnungen von JPMorgan: Die US-Bank sieht die europäischen Chemiehersteller in einer Zange aus schwacher Nachfrage und massiven Überkapazitäten in Asien.

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Vor allem die Konkurrenz aus China drückt laut den Experten auf die Margen, ein Problem, das sich kurzfristig kaum lösen lässt. Diese fundamentale Skepsis spiegelt sich im Kurs wider: Mit aktuell 43,97 Euro ist die Aktie unter ihren 50-Tage-Durchschnitt von 44,76 Euro gefallen, was das technisch angeschlagene Bild unterstreicht.

Rückkäufe verpuffen

Gegen diesen makroökonomischen Gegenwind kommt auch das Unternehmen selbst kaum an. Zwar meldete BASF, zwischen dem 12. und 16. Januar 2026 fast eine Million eigene Aktien (genau 951.029 Stück) zurückgekauft zu haben, doch diese kapitalmarktpolitische Stützungsmaßnahme konnte den Abgabedruck am Montag nicht kompensieren.

Der Fokus der Anleger liegt derzeit fast ausschließlich auf den Branchenrisiken. Die Aktie nähert sich damit gefährlich ihrem 200-Tage-Durchschnitt bei 43,80 Euro. Ein Bruch dieser langfristigen Trendlinie könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen.

Entscheidung Ende Februar

Die aktuelle Unsicherheit dürfte bis zur nächsten großen Unternehmensmeldung anhalten. Am 27. Februar 2026 legt der Konzern seine finalen Zahlen für das Jahr 2025 sowie den Ausblick für 2026 vor. Erst wenn das Management konkrete Strategien gegen den Margendruck aus Fernost präsentiert, ist mit einer nachhaltigen Neubewertung der Lage zu rechnen.

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