BASF Aktie: Absturz auf 40 Euro?
Der Chemieriese steht im Kreuzfeuer. Während das Management mit namhaften Partnern die technologische Wende vorantreibt und Altlasten abwirft, warnt eine mächtige US-Bank vor tiefen Rissen im Geschäftsmodell. Droht Anlegern nach der jüngsten Stabilisierung jetzt doch der tiefe Fall, oder bietet die Transformation eine historische Einstiegschance?
Gegenwind aus den USA: Warnung bestätigt
Anleger mussten am Wochenende eine bittere Pille schlucken. Die US-Investmentbank JPMorgan hat ihre Verkaufsempfehlung ("Underweight") für den DAX-Konzern bekräftigt und sieht schwarz für die kurzfristige Entwicklung. Analyst Chetan Udeshi begründet seine Skepsis mit anhaltenden zyklischen und strukturellen Problemen, die weiterhin auf die Gewinnschätzungen drücken dürften.
Besonders alarmierend ist das ausgegebene Kursziel: Mit 40 Euro sieht die Bank erhebliches Abwärtspotenzial. Dass JPMorgan mit dieser Einschätzung nicht allein steht, zeigt der jüngste Schritt der Deutschen Bank, die ihr Rating auf "Hold" senkte. Der Tenor ist eindeutig: Die großen Adressen trauen dem Braten noch nicht.
Die Faktenlage im Überblick:
- Analysten-Druck: JPMorgan warnt vor einem Rückfall auf 40 Euro aufgrund schwacher Gewinnaussichten.
- Technologie-Offensive: Eine neue Partnerschaft mit ExxonMobil soll die emissionsarme Wasserstoff-Produktion vorantreiben.
- Risiko-Minimierung: Der geplante Ausstieg aus dem Geschäft mit PFAS-Chemikalien könnte regulatorischen Druck nehmen.
- Marktstimmung: Trotz der Warnungen hält sich die Aktie seit Jahresanfang mit einem Plus von 5,21 % stabil.
Die Antwort: Flucht nach vorn
Doch ist die Lage wirklich so düster? Während die Analysten auf die Zahlen schauen, schafft das Unternehmen Fakten für die Zukunft. Die angekündigte Kooperation mit ExxonMobil zur Entwicklung einer Methanpyrolyse-Technologie könnte ein Gamechanger für die grüne Transformation der Chemieindustrie sein. Ziel ist die Herstellung von emissionsarmem Wasserstoff – ein Markt mit enormem Potenzial.
Gleichzeitig räumt der Konzern im eigenen Portfolio auf. Der Bericht über den schrittweisen Ausstieg aus PFAS-Chemikalien signalisiert den Willen, regulatorische Risiken proaktiv zu eliminieren, bevor sie zur finanziellen Belastung werden.
Showdown an der Unterstützungslinie
Für die kommenden Tage deutet sich ein Tauziehen zwischen den fundamentalen Warnungen und der charttechnischen Realität an. Die Aktie ging mit einem Schlusskurs von 44,73 € aus dem Freitagshandel und verteidigt damit knapp wichtige Marken.
Besonders brisant: Der Kurs notiert nur hauchdünn über dem 200-Tage-Durchschnitt von 44,37 €. Sollte diese langfristige Trendlinie unter dem Druck der Analystenkommentare brechen, könnte das bärische Szenario von JPMorgan schnell Realität werden. Halten die Bullen jedoch dagegen, wäre der Weg frei, um den technologischen Umbau endlich im Kurs einzupreisen.
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