Barrick Mining Aktie: Details analysieren
Starke Quartalszahlen, steigende Analystenziele — und trotzdem notiert die Barrick-Aktie deutlich unter ihren Jahreshochs. Diese Diskrepanz rückt den Goldproduzenten derzeit in den Fokus institutioneller Investoren.
Rekordergebnisse als Ausgangspunkt
Den Anstoß für die jüngste Analysteneuphorie lieferte das vierte Quartal 2025. Barrick erzielte einen Gewinn je Aktie von 1,04 US-Dollar und übertraf damit die Konsensschätzung von 0,85 US-Dollar deutlich. Der Umsatz kletterte auf 5,98 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 44,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ebenfalls klar über den Erwartungen. Der operative Cashflow erreichte 2,73 Milliarden US-Dollar, der freie Cashflow 1,62 Milliarden.
Diese Zahlen lösten eine Welle von Aufwärtsrevisionen aus. Die Konsensschätzungen für 2026 und 2027 implizieren nun ein Gewinnwachstum von rund 50 beziehungsweise 19 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahr. Raymond James erhöhte sein Kursziel von 40 auf 42 US-Dollar mit „Outperform"-Einstufung, Citigroup hob das Ziel sogar auf 48 US-Dollar an.
Bewertungsabschlag gegenüber Wettbewerbern
Trotz der Ergebnisqualität handelt Barrick mit einem Forward-KGV von rund 12,4 — einem Abschlag von etwa acht Prozent gegenüber dem Branchendurchschnitt von 13,5. Auch im Vergleich zu Agnico Eagle, Newmont und Kinross Gold bleibt die Bewertung zurückhaltend.
Ein Grund für die Zurückhaltung: steigende Produktionskosten. Die All-in Sustaining Costs (AISC) stiegen im Gesamtjahr 2025 um zehn Prozent auf 1.637 US-Dollar je Unze. Für 2026 rechnet Barrick mit AISC zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar — getrieben durch niedrigere Erzgehalte, teurere Betriebsmittel und eine angehobene Goldpreisannahme von 4.500 US-Dollar je Unze.
Fourmile als langfristiger Werthebel
Neben dem laufenden Geschäft gewinnt das Fourmile-Projekt in Nevada an Bedeutung. Barrick hat die ausgewiesene Goldressource dort zum zweiten Mal in Folge verdoppelt — auf nun 2,6 Millionen Unzen angezeigte und 13 Millionen Unzen abgeleitete Ressourcen. Das Bohrbudget für 2026 steigt auf 150 bis 160 Millionen US-Dollar, nach 91 Millionen im Vorjahr.
Parallel dazu setzt Barrick auf Kapitalrückflüsse: Im vierten Quartal wurden 12,1 Millionen Aktien zurückgekauft, im Gesamtjahr 2025 insgesamt rund 51,9 Millionen — etwa drei Prozent aller ausstehenden Aktien — für 1,5 Milliarden US-Dollar. Die Quartalsdividende beträgt 0,175 US-Dollar als Basisdividende, für Q4 wurden 0,42 US-Dollar je Aktie ausgeschüttet.
Die Aktie hat seit ihrem 52-Wochen-Hoch rund 28 Prozent verloren und liegt damit deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Ob der Bewertungsabschlag gegenüber der Peer-Group sich schließt, hängt maßgeblich davon ab, wie stark die steigenden Kosten die Margenentwicklung in den kommenden Quartalen belasten.
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