Barrick Mining Aktie: Spitzenleistungen gesichert
Nach einem phänomenalen Jahr 2025 startet Barrick Gold holprig in das neue Börsenjahr. Während das Unternehmen sein Portfolio strategisch bereinigt, nutzen erste institutionelle Großanleger die hohen Kurse für massive Verkäufe. Ist die große Gold-Rallye damit vorerst beendet oder handelt es sich lediglich um eine gesunde Atempause?
Institutionelle steigen aus
Der Start ins Jahr 2026 ist von deutlichen Gewinnmitnahmen geprägt. Berichten zufolge hat der Vermögensverwalter Perigon Wealth Management seine Position bei dem Minenbetreiber drastisch reduziert und rund 73,5 Prozent seiner Anteile abgestoßen. Dieser Schritt erscheint angesichts der Kursentwicklung logisch: Die Aktie verzeichnete im Jahr 2025 einen Anstieg von rund 187 Prozent. Dass Investoren nach einer solchen Verdreifachung des Wertes Gewinne sichern, belastet kurzfristig den Kurs. Zum letzten Handelsschluss notierte das Papier bei 43,55 US-Dollar, was einem Rückgang von 1,56 Prozent entspricht.
Parallel zur Kurskonsolidierung treibt das Management die Strategie der Fokussierung voran. Revival Gold hat offiziell die Option gezogen, das Mercur-Goldprojekt in Utah vollständig zu übernehmen. Für Barrick markiert dies den kompletten Ausstieg aus diesem Entwicklungsasset. Der Erlös fließt in die Bilanz, während sich der Konzern weiter auf seine hochrentablen Tier-1-Minen in Afrika und Amerika konzentriert.
"Liquidierung" am Goldmarkt
Der Abgabedruck auf die Barrick-Aktie ist nicht isoliert zu betrachten, sondern Teil einer breiteren Korrektur im Edelmetallsektor. Der Goldpreis fiel von seinen jüngsten Rekordhochs bei etwa 4.561 US-Dollar auf das Niveau von 4.330 US-Dollar zurück.
Verantwortlich hierfür war primär ein regulatorischer Eingriff: Die CME Group erhöhte die Margin-Anforderungen für Silber-Futures innerhalb einer Woche zweimal drastisch auf zuletzt 32.500 US-Dollar. Dieser Schritt entzog dem Markt Liquidität und zwang Händler zu Verkäufen im gesamten Edelmetallkomplex. Selbst solide Fundamentaldaten – Barrick übertraf im dritten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 0,58 US-Dollar die Erwartungen – konnten den Sog dieser technischen Korrektur nicht verhindern.
Ausblick: Preismarke entscheidend
Trotz der aktuellen Volatilität bleibt das mittelfristige Bild konstruktiv. Analysten von Häusern wie UBS und Goldman Sachs halten an ihren Prognosen fest, dass der Goldpreis bis Mitte 2026 die Marke von 5.000 US-Dollar testen könnte. Das durchschnittliche Kursziel für die Barrick-Aktie liegt derzeit bei 47,17 US-Dollar, was deutliches Aufwärtspotenzial impliziert. Für Anleger wird in den kommenden Wochen entscheidend sein, ob die Unterstützung beim Goldpreis von 4.300 US-Dollar hält und das Unternehmen seine Produktionsziele sowie die attraktive Dividende von annualisiert 0,70 US-Dollar verteidigen kann.
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