Barrick Mining Aktie: Aufbruchsstimmung entfaltet!
Barrick steckt gleichzeitig in einem Reporting-Marathon und in einer strategisch wichtigen Umbauphase. Neue technische Berichte zu Schlüsselminen sollen mehr Transparenz liefern, während starke Quartalszahlen und ein überarbeitetes Ausschüttungsmodell den finanziellen Rückenwind unterstreichen. Dazu kommt ein großes Projekt: der geplante Börsengang der Nordamerika-Assets bis Ende 2026.
Kibali-Bericht: Zahlen bis 2043
Mit einer gestern eingereichten Form 6‑K hat Barrick einen aktualisierten NI 43‑101-Technical Report zur Kibali-Goldmine in der DR Kongo vorgelegt. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 weist Kibali (auf 100%-Basis) Measured & Indicated Resources von 200 Mio. Tonnen mit 2,79 g/t Gold aus, das entspricht 18 Mio. Unzen. Hinzu kommen Inferred Resources von 49 Mio. Tonnen mit 2,1 g/t bzw. 3,3 Mio. Unzen. Die Proven & Probable Reserves liegen bei 110 Mio. Tonnen mit 2,97 g/t bzw. 11 Mio. Unzen.
Der Lebensdauerplan der Mine reicht bis 2043. Erwartet werden 113 Mio. Tonnen Erz mit 2,96 g/t, woraus 9,51 Mio. Unzen bei durchschnittlich 89% Ausbringung entstehen sollen. Die über die Minenlaufzeit geschätzten Gesamtkapitalkosten belaufen sich auf 3,017 Mrd. US‑Dollar. Darin enthalten sind 1,089 Mrd. US‑Dollar Sustaining Capital, 777 Mio. US‑Dollar Growth Capital sowie 960 Mio. US‑Dollar aktivierte Abraumkosten.
Zusätzlich meldete Barrick, dass der Geschäftsbericht 2025, das Annual Information Form und Form 40‑F verfügbar sind. Außerdem reichte das Unternehmen neben Kibali auch NI 43‑101-Berichte für Pueblo Viejo ein.
Rekordquartal und neue Dividendenlogik
Die Offenlegungen folgen auf ein außergewöhnlich starkes viertes Quartal 2025. Barrick produzierte 871.000 Unzen Gold und 62.000 Tonnen Kupfer. Der Umsatz lag bei 6,00 Mrd. US‑Dollar, der operative Cashflow bei 2,73 Mrd. US‑Dollar und der Free Cashflow bei 1,62 Mrd. US‑Dollar.
Beim Gewinn übertraf Barrick die Erwartungen: Das Unternehmen meldete 2,41 Mrd. US‑Dollar Nettoergebnis bzw. 1,43 US‑Dollar je Aktie. Bereinigt waren es 1,75 Mrd. US‑Dollar bzw. 1,04 US‑Dollar je Aktie. Der Marktkonsens hatte laut Koyfin bei 0,87 US‑Dollar (bereinigt) gelegen. Gegenüber Q3 stiegen Netto‑EPS und bereinigte EPS um 88% bzw. 79%.
Parallel stellte Barrick die Ausschüttungspolitik um: Künftig soll die Dividende auf annualisierter Basis insgesamt 50% des zurechenbaren Free Cashflows erreichen. Vorgesehen ist eine feste Basisdividende von 0,175 US‑Dollar je Aktie pro Quartal plus eine variable Jahresend-Komponente abhängig vom Free Cashflow des Jahres. Die Dividende für Q4 2025 wird am 16. März an Aktionäre ausgezahlt, die zum Handelsschluss gestern im Register standen.
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Auch Rückkäufe liefen weiter: Im Q4 kaufte Barrick rund 12,11 Mio. Aktien zurück. Im Gesamtjahr waren es 51,90 Mio. Aktien bzw. etwa 3,0% der damals ausstehenden Aktien – für insgesamt 1,5 Mrd. US‑Dollar, davon 500 Mio. US‑Dollar im vierten Quartal.
NewCo-IPO: Was steht auf dem Spiel?
Der größte strategische Schritt bleibt der geplante Börsengang der Nordamerika-Goldaktivitäten in einer neuen Einheit („NewCo“). Der Verwaltungsrat hat die Vorbereitungen genehmigt; der Abschluss wird für Ende 2026 angepeilt. In NewCo sollen drei zentrale Bausteine gebündelt werden: der 61,5%-Anteil an Nevada Gold Mines, der 60%-Anteil an Pueblo Viejo (Dominikanische Republik) sowie die Fourmile-Entdeckung (100% im Besitz). CEO Mark Hill sagte, Barrick wolle 10% bis 15% der neuen Gesellschaft verkaufen.
Ganz reibungslos dürfte der Weg aber nicht werden. Newmont fordert laut Bericht eine „rigorose operative Überarbeitung“. Zudem könnte Newmont sein Vorkaufsrecht auf die Nevada-Assets prüfen, falls der IPO als Kontrollwechsel gewertet würde. Genau hier liegt die Kernfrage: Gilt der Börsengang juristisch als „change of control“ – und verändert das den Zeitplan?
Für 2026 erwartet Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen (2025: 3,26 Mio. Unzen, bzw. 3,03 Mio. Unzen ohne die veräußerten Assets Hemlo und Tongon). Beim Fourmile-Projekt wurden die ausgewiesenen Ressourcen das zweite Jahr in Folge ausgeweitet: 2,6 Mio. Unzen (indicated) und 13 Mio. Unzen (inferred). Das Bohrbudget soll 2026 auf 150 bis 160 Mio. US‑Dollar steigen (2025: 91 Mio. US‑Dollar). Die Lumwana-Erweiterung liegt laut Unternehmen leicht vor Plan, Auslieferungen der Mining-Flotte für 2026 laufen bereits.
Bis 2030 soll Kupfer 30% bis 40% des Konzern-EBITDA ausmachen – ein klarer Hinweis auf die angestrebte Positionierung als Dual-Commodity-Produzent.
Zum Jahresende stützt sich das Bild auf harte Cashflow-Zahlen: 7,7 Mrd. US‑Dollar operativer Cashflow und 3,9 Mrd. US‑Dollar Free Cashflow für 2025 (plus 194% zum Vorjahr), dazu 2 Mrd. US‑Dollar Netto-Cash sowie zurechenbare Proven & Probable Goldreserven von 85 Mio. Unzen. Bis Ende 2026 dürften damit vor allem zwei Punkte den Takt vorgeben: die Abwicklung des NewCo-IPO (inklusive Genehmigungen und Marktfenster) und die Einordnung der aktualisierten Kibali-Daten im Rahmen der laufenden Reporting-Pflichten.
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