Barrick Mining Aktie: Neuer Höhenflug
Barrick Mining profitiert deutlich von der starken Rally am Goldmarkt. Der Titel hat ein neues 52‑Wochen-Hoch erreicht, gestützt durch Rekordstände beim Goldpreis und eine ausgeprägte Flucht in „sichere Häfen“ nach politischen Turbulenzen rund um die US-Notenbank.
Wesentliche Punkte:
- Goldpreis klettert auf bis zu 4.640 US‑Dollar je Unze
- Barrick-Aktie markiert neues Jahreshoch um 49 US‑Dollar
- Kurs liegt inzwischen über dem durchschnittlichen Analystenziel von 47,17 US‑Dollar
- Fundamentaldaten mit zweistelligem Umsatzwachstum und leichtem EPS‑Beat
- Blick richtet sich auf heutige US‑Inflationsdaten und die Q4-Zahlen Anfang Februar
Rekordgold treibt den Kurs
Auslöser der jüngsten Bewegung ist ein historischer Sprung beim Goldpreis. Spot-Gold durchbrach am Montag frühere Rekordmarken und stieg bis auf 4.640 US‑Dollar je Unze. Hintergrund ist eine sich zuspitzende politische und institutionelle Krise in den USA: Das Justizministerium hat Berichten zufolge Vorladungen an Fed-Chef Jerome Powell im Zusammenhang mit einem 2,5‑Milliarden‑US‑Dollar-Projekt zur Renovierung des Fed-Hauptsitzes verschickt.
Die Sorge um die Unabhängigkeit der US‑Notenbank und die Stabilität des US‑Dollars hat eine deutliche Umschichtung in Anlageklassen mit Sicherheitsprofil ausgelöst. In diesem Umfeld konnte Barrick Mining an der NYSE ein neues 52‑Wochen-Hoch von rund 49,10 US‑Dollar markieren. Die Aktie schloss am Montag 2,7 % höher bei 47,81 US‑Dollar und setzte die Aufwärtsbewegung im vorbörslichen Handel heute bis in den Bereich von etwa 49,20 US‑Dollar fort.
Auch in Toronto legte der Titel (Ticker: ABX) zu. An der TSX erreichte die Aktie 68,14 CAD und verbuchte damit ein Intraday-Plus von 2,44 %. Die Kursdynamik verdeutlicht, wie stark Goldproduzenten auf Bewegungen im Spotpreis reagieren.
Bemerkenswert ist zudem der Sprung über das durchschnittliche Analystenkursziel. Jüngste Konsensdaten sahen Barrick bei rund 47,17 US‑Dollar. Mit Notierungen nahe 49,20 US‑Dollar preist der Markt nun ein deutlich freundlicheres Umfeld für Goldförderer ein, als es bisher in vielen Modellen unterstellt war.
Fundamentale Basis und Brancheneinordnung
Trotz des klar makrogetriebenen Anstiegs steht Barrick fundamental nicht auf wackligem Boden. Im jüngsten Q3-Bericht lag der Gewinn je Aktie mit 0,58 US‑Dollar leicht über dem Konsens von 0,57 US‑Dollar. Die Umsätze summierten sich auf 4,19 Milliarden US‑Dollar, ein Anstieg von 23,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Parallel wurde die Quartalsdividende auf 0,175 US‑Dollar je Aktie angehoben.
Noch vor wenigen Wochen sah die Lage anders aus. Als der Goldpreis auf etwa 4.350 US‑Dollar zurückfiel, geriet auch Barrick unter Druck. Die schnelle Wende auf über 4.600 US‑Dollar zeigt erneut den Hebel, den Produzenten auf den Spotpreis haben.
Barrick ist im Vergleich zu reinen Gold-Playern zusätzlich im Kupfergeschäft aktiv. In der aktuellen Phase spielt diese Diversifikation jedoch eine untergeordnete Rolle, da die Kursfantasie nahezu ausschließlich vom goldgetriebenen „Fed Fear“-Umfeld kommt.
Branchenweit ziehen die Kurse an: Wettbewerber wie Agnico Eagle und Kinross verzeichnen ebenfalls Zuwächse. Aufgrund der hohen Liquidität und der Rolle als großer Produzent dient Barrick allerdings besonders institutionellen Investoren als bevorzugtes Vehikel für die Rückkehr in den Sektor. Der institutionelle Anteil liegt weiterhin bei über 90 %, auch wenn einzelne Adressen wie ORG Partners im vergangenen Quartal Positionen leicht reduziert haben.
Ausblick: Daten und Zahlen im Fokus
Kurzfristig richtet sich der Blick der Marktteilnehmer auf die heute anstehenden US‑Inflationsdaten (CPI). Überraschungen beim Preisanstieg könnten zusammen mit der Unsicherheit um die Fed-Führung die Bewegung am Goldmarkt zusätzlich verstärken oder abzuschwächen.
Mittelfristig rückt der 5. Februar in den Vordergrund. Dann legt Barrick die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Angesichts der sehr hohen durchschnittlichen Goldpreise zu Jahresbeginn 2026 dürften Aussagen zu freiem Cashflow und künftigen Ausschüttungen besonders genau verfolgt werden.
Charttechnisch bewegt sich die Aktie nach dem Bruch des 52‑Wochen-Widerstands in einem sogenannten „Blue-Sky“-Bereich ohne offensichtliche historische Deckelung. Händler beobachten nun, ob die psychologisch wichtige Marke von 50 US‑Dollar vor der Zahlenvorlage erreicht oder überschritten wird, was das positive Momentum zusätzlich bestätigen würde.
Barrick Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Barrick Mining-Analyse vom 13. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Barrick Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Barrick Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Barrick Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








