Der französische Versicherungsriese hat gestern seine Jahreszahlen vorgelegt – und lieferte dabei auf ganzer Linie ab. Mit einem bereinigten Gewinn von 8,4 Milliarden Euro für 2025 übertraf Axa die Analystenerwartungen und markierte einen neuen Rekord. Die Einnahmen kletterten um fünf Prozent auf 116 Milliarden Euro.

Besonders erfreulich für Aktionäre: Die Dividende steigt um acht Prozent auf 2,32 Euro je Aktie. Zudem kündigte Konzernchef Thomas Buberl ein Aktienrückkaufprogramm über 1,25 Milliarden Euro an. Das Ergebnis je Aktie legte um acht Prozent auf 3,86 Euro zu – wobei diese Entwicklung durch die Schwäche des US-Dollars leicht gebremst wurde.

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Schaden- und Unfallversicherung als Gewinnmotor

Das Geschäft mit Schaden- und Unfallversicherungen erwies sich als Haupttreiber des Erfolgs. Die Sparte steigerte ihren bereinigten Gewinn um neun Prozent auf 5,87 Milliarden Euro. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich auf 90,6 Prozent – ein Zeichen für profitables Underwriting.

Dabei profitierte Axa von vergleichsweise milden Naturkatastrophen. Die entsprechenden Belastungen lagen mit 3,4 Prozent der Prämien deutlich unter der normalisierten Annahme von 4,5 Prozent. Allerdings fiel die Auflösung von Schadenrückstellungen aus Vorjahren mit minus 1,1 Prozent niedriger aus als 2024 mit minus 1,6 Prozent.

Leben und Gesundheit im Aufwind

Auch das Leben- und Krankenversicherungsgeschäft zog an. Die Sparte steigerte ihren bereinigten Gewinn um sieben Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Besonders stark entwickelte sich das Krankenversicherungsgeschäft mit einem Plus von 17 Prozent auf 787 Millionen Euro.

Die Solvenzquote nach Solvency II lag zum Jahresende bei 224 Prozent und damit neun Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Für 2026 peilt Buberl beim bereinigten Gewinn je Aktie ein Wachstum am oberen Ende der mittelfristigen Zielspanne von sechs bis acht Prozent an. Die Verschuldungsquote stieg auf 22,3 Prozent, bewegt sich damit aber weiterhin im Zielkorridor von 19 bis 23 Prozent.

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