Barrick Mining Aktie: Langzeitprognosen erwägen
Der Goldgigant Barrick Mining liefert historische Rekordgewinne ab und belohnt Aktionäre mit einer massiven Dividendenanhebung. Doch hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Ein eskalierender Streit mit dem Joint-Venture-Partner Newmont bedroht den geplanten Börsengang des lukrativen Nordamerika-Geschäfts. Wie ernst ist die Lage für den Minenbetreiber wirklich?
Historische Gewinne und neue Dividendenstrategie
Das vierte Quartal 2025 markiert einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Mit einem operativen Cashflow von 2,73 Milliarden US-Dollar und einem freien Cashflow von 1,62 Milliarden US-Dollar übertraf der Konzern die Vorquartalswerte deutlich. Der bereinigte Nettogewinn pro Aktie sprang sogar um 79 Prozent nach oben.
Diese finanzielle Stärke fließt nun direkt an die Anleger zurück. Das Management hat die Dividendenpolitik grundlegend überarbeitet und schüttet künftig die Hälfte des freien Cashflows aus. Die Aktionäre erhalten eine feste Basisdividende, die am Jahresende durch eine leistungsabhängige Sonderzahlung aufgestockt wird. Zusätzlich stützte ein abgeschlossenes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar den Kurs.
Der Streit um das Nordamerika-Geschäft
Um weitere stille Reserven zu heben, plant das Management für Ende 2026 den Teilbörsengang der nordamerikanischen Kernanlagen. Barrick will 10 bis 15 Prozent der neuen Einheit an die Börse bringen. Doch genau hier liegt das Problem, das die aktuelle starke Marktphase dämpft.
Der Joint-Venture-Partner Newmont hat eine formelle Vertragsverletzung gemeldet und stellt sich quer. Der Vorwurf lautet, Barrick habe Ressourcen aus dem gemeinsamen Vorzeigeprojekt Nevada Gold Mines abgezogen, um das zu 100 Prozent eigene Fourmile-Projekt voranzutreiben. Da die Nevada-Anlagen laut Analystenberechnungen rund 60 Prozent des Börsenwertes von Barrick ausmachen, birgt dieser Konflikt erhebliche rechtliche und finanzielle Risiken für die geplante Abspaltung.
Steigende Kosten und operative Hürden
Abseits der glänzenden Finanzkennzahlen zeigen die operativen Daten deutliche Risse. Die Goldproduktion fiel 2025 das sechste Jahr in Folge und erreichte den tiefsten Stand seit mindestens 25 Jahren. Auch der Ausblick für das laufende Jahr signalisiert eine anhaltende Schwäche bei der Fördermenge, während gleichzeitig die Kosten spürbar anziehen. Die Prognose für die nachhaltigen Gesamtkosten (AISC) kletterte auf bis zu 1.950 US-Dollar pro Unze, angetrieben durch geringere Erzgehalte und teurere Verbrauchsgüter.
Erschwerend kommt ein geopolitischer Faktor hinzu: Nach koordinierten Angriffen im Januar muss der Konzern sein 849 Millionen US-Dollar schweres Reko-Diq-Projekt in Pakistan einer umfassenden Sicherheitsprüfung unterziehen. Einziger operativer Lichtblick bleibt das umstrittene Fourmile-Projekt in Nevada, dessen Goldressourcen im vergangenen Jahr verdoppelt werden konnten.
Das laufende Jahr markiert somit eine kritische Übergangsphase für den Minenbetreiber. Während die Aktie nach einem Anstieg von über 60 Prozent in den letzten sechs Monaten weiterhin über ihrer 200-Tage-Linie notiert, erfordert das operative Geschäft nun Geduld. Das Management priorisiert aktuell die langfristige Mineninstandhaltung und Abraumbeseitigung gegenüber kurzfristigen Produktionsspitzen. Die weitere Umsetzung der strategischen Neuausrichtung hängt nun maßgeblich davon ab, ob der rechtliche Konflikt mit Newmont rechtzeitig vor dem geplanten Börsengang beigelegt werden kann.
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