Barrick Mining hat das Jahr 2025 mit Rekordwerten abgeschlossen — und blickt dennoch mit gemischten Gefühlen nach vorn. Der Goldproduzent steigerte seinen freien Cashflow im vierten Quartal auf 1,62 Milliarden Dollar, schüttete großzügig an Aktionäre aus und meldete einen Gewinn je Aktie von 1,43 Dollar — ein Plus von 88 Prozent gegenüber Q3. Gleichzeitig zeigt der Ausblick für 2026 klar nach oben bei den Kosten und nach unten bei der Produktion.

Dividende und Rückkäufe auf neuem Niveau

Das starke Cashflow-Jahr hat Barrick zu einer grundlegenden Überarbeitung seiner Ausschüttungspolitik veranlasst. Künftig sollen 50 Prozent des freien Cashflows an Aktionäre fließen — aufgeteilt in eine erhöhte Basisdividende von 0,175 Dollar je Quartal sowie einen jährlichen Bonus. Für Q4 wurde eine Quartalsdividende von 0,42 Dollar je Aktie deklariert, was einem Anstieg von 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht.

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Hinzu kamen Aktienrückkäufe im Gesamtjahr 2025 von 1,5 Milliarden Dollar, rund drei Prozent der ausstehenden Aktien. Allein im vierten Quartal flossen 500 Millionen Dollar in Rückkäufe.

Kostendruck als zentrale Herausforderung 2026

Der Ausblick auf 2026 dämpft die Euphorie etwas. Die Goldproduktion soll zwischen 2,90 und 3,25 Millionen Unzen liegen — nach einem Rückgang von 17 Prozent im Gesamtjahr 2025. Die All-in Sustaining Costs werden auf 1.760 bis 1.950 Dollar je Unze geschätzt, ein spürbarer Anstieg gegenüber den 1.581 Dollar im vierten Quartal 2025.

Treiber sind höhere Verbrauchsmaterialpreise, gestiegene Energiekosten sowie der Wiederanlauf des Loulo-Gounkoto-Komplexes in Mali, den Barrick im Dezember 2025 zurückübernommen hatte. Ob der aktuelle Goldpreis — der Ausblick basiert auf einer Annahme von 4.500 Dollar je Unze — diese Kostensteigerungen auffängt, bleibt die entscheidende Variable.

Wachstumsprojekte und IPO-Pläne

Auf der Wachstumsseite macht Barrick Fortschritte. Das Fourmile-Projekt in Nevada verdoppelte seine ausgewiesene Goldressource zum zweiten Mal in Folge auf nun 2,6 Millionen Unzen angezeigte und 13 Millionen Unzen vermutete Ressourcen. Das Bohrbudget für 2026 steigt auf 150 bis 160 Millionen Dollar.

Die Kupfererweiterung in Lumwana, Sambia, liegt leicht vor Zeitplan. Für 2026 erwartet Barrick dort eine Kupferproduktion von 190.000 bis 220.000 Tonnen.

Parallel treibt das Unternehmen die Vorbereitung eines Börsengangs seines nordamerikanischen Geschäfts voran, um dort zusätzlichen Wert zu heben.

Kursperformance mit leichter Abkühlung

Die Aktie hat in den vergangenen sechs Monaten um 61,3 Prozent zugelegt — getragen vom Goldpreisanstieg und den starken Quartalsergebnissen. Damit übertraf Barrick sowohl den Branchendurchschnitt von 53 Prozent als auch den S&P 500 mit einem Plus von 6,1 Prozent im gleichen Zeitraum. Zuletzt notierte die Aktie bei 45,44 Dollar; die kurzfristigen Sieben- und Dreißig-Tage-Renditen von jeweils rund minus 2,7 Prozent deuten auf eine vorübergehende Konsolidierung hin.

Wie gut Barrick seinen Kostendruck im laufenden Jahr managen kann, wird zeigen, ob die Aktie das hohe Bewertungsniveau halten kann.

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