RTX investiert gezielt in seine Produktionsinfrastruktur — und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach Rüstungsgütern politisch wie militärisch stark zunimmt. Gleich zwei Meldungen vom 13. März unterstreichen, wie konsequent der Konzern seine Fertigungskapazitäten ausbaut.

Ausbau in Alabama

Die Raytheon-Sparte hat ihre Anlage im Redstone Missile Integration Facility in Huntsville, Alabama, für 115 Millionen US-Dollar erweitert. Die neu hinzugekommenen rund 2.400 Quadratmeter steigern die Integrations- und Lieferkapazität des Standorts um mehr als 50 Prozent. Dort werden unter anderem neun Varianten der Standard-Missile-Familie zusammengeführt. Die Belegschaft in Alabama wächst damit auf über 2.200 Mitarbeiter.

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Milliarden-Auftrag der US Air Force

Parallel dazu erhielt Raytheon eine Vertragsmodifikation der US Air Force im Wert von 2,0 Milliarden US-Dollar. Der Auftrag betrifft das AEHF Terminal-Programm und hebt den maximalen Gesamtvertragswert auf 2,97 Milliarden US-Dollar an. Die Arbeiten laufen bis August 2031 an Standorten in Massachusetts und Florida.

Rekordauftragsbestand als Rückenwind

Der Hintergrund dieser Investitionen ist ein anhaltend hohes Bestellvolumen. RTX schloss das vierte Quartal 2025 mit einem Rekordauftragsbestand von 268 Milliarden US-Dollar ab. Anfang März 2026 hatte die US-Regierung führende Rüstungskonzerne aufgefordert, die Produktion von Präzisionsmunition angesichts geopolitischer Spannungen und gesunkener Lagerbestände zu vervierfachen — ein klarer Treiber für den Kapazitätsausbau.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet RTX mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 6,60 und 6,80 US-Dollar sowie einem freien Cashflow von 8,25 bis 8,75 Milliarden US-Dollar. Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 181,48 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 12 Prozent zugelegt.

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