Barrick Mining Aktie: Aktuelle Einordnung
Goldpreis auf Rekordhoch, aber die eigene Aktie kämpft mit Gegenwind – das ist die widersprüchliche Lage, in der sich Barrick Mining derzeit befindet. Während Gold gestern auf ein historisches Allzeithoch von 5.195,60 US-Dollar je Unze kletterte, belasten operative Herausforderungen und ein laufender Partnerschaftsstreit das Bild des Bergbaukonzerns.
Kosten steigen, Produktion sinkt
Barrick prognostiziert für 2026 einen Produktionsrückgang auf 2,90 bis 3,25 Millionen attributierbare Unzen Gold – unter anderem bedingt durch notwendige Abraumarbeiten an den Tier-1-Minen. Gleichzeitig steigen die Kosten deutlich: Die All-In Sustaining Costs werden für das laufende Jahr auf 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze geschätzt. Hohe Energie-, Lohn- und Verbrauchsmaterialkosten – teils durch dieselben geopolitischen Spannungen befeuert, die den Goldpreis treiben – drücken auf die Margen.
Das erklärt, warum der Goldpreisanstieg bislang nicht vollständig in der Aktienentwicklung ankommt.
Kapitalrückführung und Mali-Einigung als Lichtblicke
Auf der Habenseite steht eine starke Kapitalrückführung: Nach einem profitablen Geschäftsjahr 2025 schüttete Barrick insgesamt 2,4 Milliarden US-Dollar an Aktionäre aus – davon 1,5 Milliarden über Aktienrückkäufe. Die Quartalsdividende wurde auf 0,42 US-Dollar je Aktie angehoben. Zudem verankerte das Unternehmen eine neue Dividendenpolitik, die künftig 50 Prozent des attributierbaren freien Cashflows als jährliche Ausschüttung vorsieht.
Positiv zu werten ist auch die Beilegung des Streits mit der malischen Regierung um den Loulo-Gounkoto-Komplex. Nach langen Verhandlungen einigte man sich auf eine Lösung, die unter anderem die Rückgabe von drei Tonnen zuvor beschlagnahmten Goldes umfasst. Barrick zieht seine internationale Schiedsklage zurück und übernimmt die operative Kontrolle über den Komplex wieder vollständig.
Streit mit Newmont belastet geplanten Börsengang
Deutlich belastender ist der eskalierte Konflikt mit Joint-Venture-Partner Newmont im Rahmen von Nevada Gold Mines. Newmont hat formal eine Vertragsverletzung durch Barrick angezeigt und wirft dem Konzern vor, Personal und Maschinen zugunsten des eigenen Fourmile-Projekts abzuziehen.
Der Zeitpunkt ist ungünstig: Barrick bereitet einen Börsengang seiner nordamerikanischen Goldaktiva vor – ein Vorhaben, das klare operative Verhältnisse in Nevada voraussetzt. Wie schnell und auf welchem Weg der Streit mit Newmont beigelegt wird, dürfte maßgeblich darüber entscheiden, ob dieser IPO-Plan wie geplant voranschreiten kann.
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