Das Interesse der Finanzelite an Barrick Mining wächst spürbar. Während der Goldproduzent mit einer massiven Dividendenerhöhung und starken Quartalszahlen überzeugt, positionieren sich namhafte Vermögensverwalter neu. Die Kombination aus soliden Bilanzen und strategischen Plänen für das Nordamerika-Geschäft lockt frisches Kapital an, doch im Hintergrund schwelt ein Konflikt mit einem wichtigen Partner.

Die wichtigsten Fakten:
* Mondrian Investment Partners: Neuer Einstieg mit knapp 100 Mio. Dollar.
* Dividenden-Sprung: Ausschüttung um 140 % angehoben.
* CIBC Asset Management: Position um 316 % aufgestockt.

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Institutionelle decken sich ein

Aktuelle Meldungen der US-Börsenaufsicht vom heutigen Dienstag offenbaren massive Umschichtungen zugunsten des Minenbetreibers. Mondrian Investment Partners nutzte das dritte Quartal für einen Neueinstieg und erwarb knapp 3 Millionen Aktien. Das Paket hat einen aktuellen Marktwert von rund 97,95 Millionen US-Dollar. Damit reiht sich der Londoner Investor in eine Gruppe prominenter Geldgeber ein, zu der auch Vanguard und Arrowstreet Capital gehören.

Noch deutlicher fällt das Signal bei CIBC Asset Management aus. Der Vermögensverwalter baute seine bestehende Beteiligung aggressiv um 316 % aus und hält nun Anteile im Wert von über 600 Millionen Dollar. Mittlerweile befinden sich laut Marktdaten rund 90,82 % aller ausstehenden Barrick-Aktien in festen institutionellen Händen – ein klares Indiz für das Vertrauen der Großanleger in die langfristige Strategie.

Fundamentale Stärke als Treibstoff

Diese Kaufwelle kommt nicht von ungefähr. Die am 5. Februar vorgelegten Zahlen für das vierte Quartal 2025 übertrafen die Erwartungen deutlich. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um fast 45 % auf 5,98 Milliarden Dollar, während der bereinigte Gewinn pro Aktie mit 1,04 Dollar über den Konsensschätzungen lag. Die Bilanz präsentiert sich mit einem Verschuldungsgrad (Debt-to-Equity) von lediglich 0,13 äußerst robust.

Besonders erfreulich für Einkommensinvestoren ist die neue Ausschüttungspolitik. Parallel zu den Zahlen verkündete das Management eine Anhebung der Quartalsdividende von 0,18 auf 0,42 Dollar. Auf das Jahr hochgerechnet entspricht dies 1,68 Dollar je Anteilsschein, was beim aktuellen Kurs von 47,99 Dollar einer Dividendenrendite von rund 3,5 % gleichkommt.

Spannungen vor geplantem Börsengang

Abseits der operativen Zahlen treibt Barrick die Vorbereitungen für einen separaten Börsengang (IPO) seiner nordamerikanischen Gold-Assets voran. Das Paket soll unter anderem die prestigeträchtigen Nevada Gold Mines sowie Projekte in der Dominikanischen Republik umfassen.

Doch hier droht Ungemach: Joint-Venture-Partner Newmont äußerte Bedenken hinsichtlich der operativen Leistung in Nevada. Der Konkurrent signalisierte bereits, vertragliche Schutzklauseln prüfen zu wollen, sollte die geplante Abspaltungsstruktur die bestehenden Vereinbarungen tangieren.

Für Anleger ist nun der 27. Februar entscheidend: Wer bis zu diesem Stichtag im Aktienregister steht, erhält am 16. März die deutlich erhöhte Dividende. Während die finanzielle Basis des Unternehmens gesund erscheint, wird die weitere Kursdynamik maßgeblich davon abhängen, ob das Management den geplanten Nordamerika-IPO ohne Verzögerungen durch den Konflikt mit Newmont realisieren kann.

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