Nach dem Rekordjahr 2024 blicken Marktteilnehmer gespannt auf den anstehenden Abschluss des Geschäftsjahres 2025. Während die erste Jahreshälfte von Verlusten geprägt war, setzt ein Ankeraktionär nun ein deutliches Zeichen. Großaktionär Hans Cobet hat seine Beteiligung in einer nachrichtenarmen Phase auf über 20 Prozent aufgestockt.

Vertrauensbeweis trotz Volatilität

Anfang Februar wurde bekannt, dass Hans Cobet seine Position bei Foris weiter gefestigt hat. Laut Stimmrechtsmitteilung überschritt sein Anteil die relevante Schwelle und liegt nun bei 20,20 Prozent. Analysten interpretieren solche Zukäufe oft als Bekenntnis zur langfristigen Substanz, auch wenn das operative Geschäft der Prozessfinanzierung naturgemäß unregelmäßige Cashflows aufweist.

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Kontrast zum Rekordjahr

Die Ertragslage verdeutlicht die Schwankungsbreite des Geschäftsmodells, das stark vom Ausgang finanzierter Gerichtsprozesse abhängt. Die vorliegenden Daten zeigen eine deutliche Diskrepanz zwischen den Perioden:

  • Geschäftsjahr 2024: Rekordumsatz von 29,7 Millionen Euro und ein EBIT von 3,1 Millionen Euro.
  • Erstes Halbjahr 2025: Negatives Ergebnis von rund 615.000 Euro.

Gelingt im zweiten Halbjahr 2025 die Stabilisierung oder gar die Rückkehr in die Gewinnzone? Der Nachweis, dass die Volatilität der ersten sechs Monate ausgeglichen werden konnte, gilt als entscheidender Katalysator für die weitere Kursentwicklung.

Entscheidungstermin im März

Klarheit über das Gesamtergebnis wird der 27. März 2026 bringen. An diesem Tag veröffentlicht das Unternehmen den geprüften Konzernabschluss für das Jahr 2025. Investoren werden die Zahlen daraufhin prüfen, ob erfolgreiche Prozessabschlüsse zum Jahresende das Defizit aus der ersten Jahreshälfte kompensieren konnten. Ein weiterer wichtiger Termin im Finanzkalender ist der 7. August 2026, an dem der Halbjahresbericht für das laufende Geschäftsjahr erwartet wird.

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