Barrick startet in den März mit einem klaren Signal an Aktionäre: In zwei Wochen soll eine Rekorddividende ausgezahlt werden – auf Basis eines neuen Ausschüttungsrahmens. Gleichzeitig hat der Konzern seine Jahresunterlagen für 2025 veröffentlicht und damit die Zahlen aus dem starken Schlussquartal offiziell untermauert. Dazu kommt ein strategisches Projekt, das in den nächsten Monaten konkreter werden dürfte: ein Börsengang der nordamerikanischen Gold-Assets.

Dividende am 16. März

Die Q4-Dividende für 2025 wird am 16. März ausgezahlt. Anspruchsberechtigt sind Aktionäre, die zum Börsenschluss am 27. Februar im Register standen.

Für das vierte Quartal setzte Barrick 0,42 US-Dollar je Aktie fest. Das entspricht einem Plus von 140% gegenüber Q3. Wichtig dabei: Laut Unternehmen handelt es sich nicht um einen einmaligen Ausreißer, sondern um die erste Auszahlung unter einer neu strukturierten Dividendenpolitik.

Der neue Ansatz zielt auf eine Gesamtausschüttung von 50% des zurechenbaren Free Cashflows (annualisiert). Er besteht aus:
- einer fixen Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Aktie pro Quartal
- plus einer variablen Zusatzkomponente zum Jahresende, abhängig vom Free Cashflow des Jahres

Damit hängt der variable Teil direkt an der Cashflow-Entwicklung – während die Basisdividende planbarer bleibt. Die zentrale Frage ist damit: Wie nachhaltig ist dieses Ausschüttungsniveau? Barrick verknüpft die Antwort ausdrücklich mit der künftigen Free-Cashflow-Generierung.

Jahresunterlagen: Zahlen schwarz auf weiß

In der vergangenen Woche teilte Barrick mit, dass der Annual Report 2025, das Annual Information Form sowie das Form 40-F veröffentlicht wurden (u.a. über SEDAR+ und EDGAR sowie auf der Unternehmenswebsite).

Zusätzlich reichte Barrick technische Berichte zu den Minen Pueblo Viejo und Kibali gemäß NI 43-101 (Standards zur Offenlegungsqualität bei Mineralprojekten) ein. Damit liegen dem Markt geprüfte und umfassende Angaben zu Reserven, Betrieb und Finanzlage für das Gesamtjahr 2025 vor.

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Rekord-Cashflows und Rückkäufe als Basis

Der Hintergrund für den neuen Ausschüttungsrahmen liegt im Schlussquartal 2025. Barrick meldete:
- Operating Cashflow: 2,73 Mrd. US-Dollar (+13% ggü. Q3)
- Free Cashflow: 1,62 Mrd. US-Dollar (+9% ggü. Q3)
- Gewinn je Aktie (verwässert): 1,43 US-Dollar (Quartalsrekord; +88% ggü. Q3)
- Bereinigter Gewinn je Aktie: 1,04 US-Dollar (+79% ggü. Q3)

Beim bereinigten Ergebnis je Aktie (1,04 US-Dollar) lag Barrick zudem 0,19 US-Dollar über dem Konsens von 0,85 US-Dollar. Der Umsatz betrug 5,98 Mrd. US-Dollar, gegenüber Erwartungen von 5,15 Mrd. US-Dollar.

Neben Dividenden nutzte Barrick 2025 auch Aktienrückkäufe: Im Gesamtjahr kaufte das Unternehmen rund 51,90 Mio. Aktien für 1,5 Mrd. US-Dollar zurück (davon 500 Mio. US-Dollar in Q4). Das entsprach laut Angaben etwa 3,0% der damals ausstehenden Aktien zum Start des Programms (angekündigt im Februar 2025).

Ausblick 2026: Produktion, Projekte, IPO-Pläne

Für 2026 gibt Barrick bei Gold eine Produktion von 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen an. 2025 lag die Produktion bei 3,26 Mio. Unzen – bzw. 3,03 Mio. Unzen, wenn die veräußerten Assets Hemlo und Tongon herausgerechnet werden.

Bei Kupfer erwartet Barrick 190.000 bis 220.000 Tonnen (2025: 220.000 Tonnen).

Im Fokus steht außerdem das Fourmile-Projekt in Nevada (100% im Besitz): Dort wurde die deklarierte Goldressource das zweite Jahr in Folge verdoppelt. Gemeldet wurden 2,6 Mio. Unzen „indicated“ sowie 13 Mio. Unzen „inferred“. Die Bohr-Ausgaben sollen 2026 auf 150 bis 160 Mio. US-Dollar steigen (2025: 91 Mio. US-Dollar).

Beim Lumwana-Ausbau meldet Barrick einen leicht vor dem Zeitplan liegenden Fortschritt; Auslieferungen für die Mining-Flotte 2026 hätten bereits begonnen.

Strategisch kündigt sich zudem Bewegung an: Der Vorstand ernannte Mark Hill zum President und CEO, um das Unternehmen durch den geplanten IPO-Prozess der nordamerikanischen Gold-Assets zu führen. Details dazu sollen in den kommenden Monaten folgen.

Zum Rückenwind zählt auch das Preisumfeld: Gold notiert heute weiterhin über 5.000 US-Dollar je Unze, was die Margen im Sektor spürbar ausweitet. Am 16. März rückt damit zunächst die Dividendenauszahlung in den Mittelpunkt – während der Markt parallel auf konkretere Angaben zum geplanten Nordamerika-IPO wartet.

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