Barrick Mining Aktie: Außergewöhnliches Wachstum!
Barrick Mining hat die erste Handelswoche des neuen Jahres mit Rückenwind beendet. Die Aktie legte am Freitag um 1,2 % auf 44,08 US-Dollar zu und nähert sich damit ihrem 52-Wochen-Hoch. Treiber sind vor allem die Pläne für einen Spinoff der nordamerikanischen Vermögenswerte sowie der anhaltend starke Goldpreis.
Spinoff-Pläne als Kurstreiber
Am Freitag markierte die Aktie im Tagesverlauf ein Hoch von 44,23 US-Dollar, bevor sie bei 44,08 US-Dollar aus dem Handel ging. Im Fokus steht die Bewertung der geplanten Abspaltung unter dem Arbeitstitel „NewCo“.
Im Dezember hatte der Verwaltungsrat das Management beauftragt, einen Börsengang (IPO) für eine neue Tochtergesellschaft zu prüfen, in der die wichtigsten nordamerikanischen Aktivitäten gebündelt werden sollen. In „NewCo“ einfließen sollen:
- die 61,5-%-Beteiligung an Nevada Gold Mines
- der Anteil an der Pueblo Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik
- das vollständig gehaltene Fourmile-Projekt
Der Markt preist zunehmend ein, dass durch diese Struktur zusätzlicher Wert gehoben werden könnte. „NewCo“ soll Anlegern einen fokussierten Zugang zu erstklassigen Minenstandorten bieten, ohne den geopolitischen Abschlag, der bislang auf das global diversifizierte Barrick-Portfolio angewendet wird.
Unterstützt wird die positive Stimmung durch die operative Neuausrichtung unter Interims-CEO Mark Hill. Seit seinem Amtsantritt im September 2025 treibt Hill die Portfolio-Optimierung voran, mit dem Ziel, die stabilen, margenstarken Nordamerika-Assets klar von den Aktivitäten in Afrika und im Asien-Pazifik-Raum zu trennen.
Hintergrund: Umbau und Gold-Rally
Die aktuelle Stärke der Aktie ist das Ergebnis eines intensiven Umbaujahres 2025. Im Mai benannte sich das Unternehmen von „Barrick Gold“ in Barrick Mining Corporation um und änderte das NYSE-Kürzel von „GOLD“ in „B“. Damit soll der breitere strategische Fokus einschließlich des wachsenden Kupfergeschäfts betont werden.
Wesentlichen Rückenwind brachte zudem das Marktumfeld. Der Goldpreis stieg 2025 um rund 62 % und verschaffte den Produzenten erhebliche Zusatzerträge. Barrick nutzte diesen Rückenwind, um die Bilanz zu stärken und Altlasten zu bereinigen. Dazu gehörte unter anderem die Beilegung des langjährigen Streits um den Loulo-Gounkoto-Komplex in Mali gegen Ende des vergangenen Jahres.
Trotz dieser Fortschritte wurde Barrick lange mit einem Abschlag gegenüber Wettbewerbern gehandelt, die ausschließlich in Nordamerika aktiv sind. Die geplante IPO-Struktur zielt direkt auf diese Bewertungsdifferenz. Barrick plant, eine Mehrheitsbeteiligung an „NewCo“ zu behalten, während ein Minderheitsanteil an die Börse gebracht werden soll. So soll der Wert der Vermögenswerte in Nevada und der Dominikanischen Republik sichtbarer werden, ohne die Kontrolle über die daraus generierten Cashflows abzugeben.
Ausblick: Wichtige Termine im Februar
Der nächste größere Impuls wird im Februar erwartet. Dann will Barrick Mining die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vorlegen und konkrete Fortschritte bei der Struktur des „NewCo“-IPO präsentieren.
Im Fokus stehen dürften Details zur Kapitalstruktur der neuen Gesellschaft und der Zeitplan für die Börsennotierung. Charttechnisch befindet sich die Aktie in einem Aufwärtstrend; ein klarer Schlusskurs über dem Widerstand bei 44,25 US-Dollar könnte ein Signal für einen Ausbruch auf neue Hochs liefern. Bis zur Ergebnisvorlage bleibt der Kurs voraussichtlich stark abhängig von der Entwicklung des Goldpreises und möglichen weiteren Informationen zur Bewertung des geplanten Spinoffs.
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