Rock Tech Lithium nutzt die PDAC-Konferenz in Toronto für eine wichtige Ankündigung: Das Unternehmen hat einen strategischen Partner für sein Red Rock-Konverterprojekt in Ontario gewonnen. Parallel dazu flossen gerade frische 4,7 Millionen kanadische Dollar von institutionellen Investoren in die Kasse. Die Frage ist nun: Kommt das kanadische Projekt damit tatsächlich ins Rollen?

Industriepartner für Red Rock gefunden

Auf dem Natural Resources Canada Forum während der PDAC 2026 gab Rock Tech die Zusammenarbeit mit einem globalen Industrietechnologie-Unternehmen bekannt. Der Name des Partners unterliegt noch regulatorischen Beschränkungen und kann derzeit nicht genannt werden.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rock Tech Lithium?

Das Red Rock-Projekt in Ontario soll nach Angaben von CEO Mirco Wojnarowicz eine zentrale Lücke in Kanadas Lithium-Lieferkette schließen. Während das Land über bedeutende Lithiumvorkommen verfügt, fehlt bislang die industrielle Infrastruktur zur Verarbeitung des Rohstoffs in batterietaugliche Chemikalien. Mit Unterstützung der kanadischen Regierung und der Provinz Ontario will Rock Tech diese Lücke schließen.

Der Fokus liegt allerdings weiterhin auf dem europäischen Projekt: Der Guben-Konverter in Deutschland ist vollständig genehmigt und baubereit. Die Produktionsaufnahme ist für 2027 geplant, sobald die finale Investitionsentscheidung getroffen wird. Die Anlage soll jährlich 24.000 Tonnen batteriefähiges Lithiumhydroxid produzieren – genug für rund 500.000 Elektrofahrzeuge.

Institutionelle Anleger steigen ein

Kurz vor der PDAC-Ankündigung schloss Rock Tech am 25. Februar eine Privatplatzierung ab. Zwei bestehende institutionelle Aktionäre zeichneten 4,67 Millionen Units zu je 1,00 CAD. Jede Unit beinhaltet eine Aktie plus einen Warrant mit einem Ausübungspreis von 1,15 CAD und einer Laufzeit von 36 Monaten.

Zeitgleich vergab das Unternehmen über 2,5 Millionen Aktienoptionen an Führungskräfte und Mitarbeiter – ebenfalls mit einem Ausübungspreis von 1,15 CAD. Diese Konstruktion sorgt dafür, dass das Management nur profitiert, wenn der Aktienkurs über den Emissionspreis der Platzierung steigt.

Die frischen Mittel sollen in die Weiterentwicklung der Konverterstrategie auf beiden Kontinenten fließen sowie allgemeine Unternehmens- und Betriebskosten decken.

Politischer Rückenwind aus zwei Richtungen

Sowohl Europa als auch Nordamerika treiben den Aufbau eigener Lieferketten für Batteriematerialien voran. In Ontario wurde im Dezember 2025 der Critical Minerals Processing Fund aufgelegt, der gezielt Projekte wie Red Rock unterstützen soll. In Europa gilt der Guben-Konverter als strategisches Projekt unter dem Critical Raw Materials Act.

Rock Tech kann für das kanadische Projekt auf die bereits fertiggestellten Engineering-Arbeiten für Guben zurückgreifen. Diese Designgrundlage könnte die Projektgenehmigung beschleunigen und Risiken reduzieren. Geplant ist in Red Rock eine Jahreskapazität von bis zu 36.000 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent.

Quartalszahlen im April entscheidend

Am 22. April 2026 veröffentlicht Rock Tech die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Investoren erwarten dabei vor allem Klarheit über den Stand der Projektfinanzierung und einen aktualisierten Zeitplan für den Produktionsstart in Guben.

Rock Tech Lithium-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rock Tech Lithium-Analyse vom 02. März liefert die Antwort:

Die neusten Rock Tech Lithium-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rock Tech Lithium-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rock Tech Lithium: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...