Neue Regierungsdaten aus Mali beziffern erstmals den enormen Schaden des jüngsten Minen-Streits. Während die Produktion am wichtigsten Standort drastisch einbrach, richten sich die Blicke nun auf die Folgen für die Bilanz. Können strategische Pläne in Nordamerika das Afrika-Risiko ausgleichen?

Einbruch in Westafrika

Die gestern veröffentlichten Zahlen der malischen Regierung zeichnen ein klares Bild der operativen Probleme im Jahr 2025. Die industrielle Goldproduktion des Landes sank um fast 23 Prozent auf 42,2 Tonnen. Hauptverantwortlich für diesen Rückgang ist der Minenkomplex Loulo-Gounkoto, der im Zentrum eines Streits um ein neues Bergbaugesetz stand.

Die Auswirkungen der zeitweisen Zwangsverwaltung sind gravierend: Der Ausstoß der Mine kollabierte von 22,5 Tonnen im Vorjahr auf lediglich 5,5 Tonnen im Jahr 2025. Zwar konnte der Konflikt Ende des Jahres beigelegt werden, doch der massive Produktionsausfall am größten Goldstandort des Landes ist nun amtlich bestätigt.

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Belastung für die Margen

Marktbeobachter warnen vor den finanziellen Konsequenzen dieser Lücke. Eine aktuelle Analyse von Zacks weist darauf hin, dass die fehlenden Mengen trotz des hohen Goldpreises auf die Margen drücken dürften. Bereits im dritten Quartal waren die Verkaufsvolumina im Jahresvergleich um 13 Prozent gesunken.

Die neuen Daten bestätigen damit Barricks eigene, zurückhaltende Prognose. Der Konzern hatte seine Erwartungen für die attribuierbare Goldproduktion 2025 bereits auf 3,15 bis 3,5 Millionen Unzen gesenkt – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 3,91 Millionen Unzen im Jahr 2024.

Strategische Neuausrichtung

Als Gegenpol zu den geopolitischen Risiken in Afrika forciert das Management Pläne zur Wertsteigerung in stabileren Regionen. Im Fokus steht ein möglicher Börsengang (IPO) der nordamerikanischen Gold-Assets. Dieser Schritt soll Investoren ansprechen, die politische Unsicherheiten meiden, und den Wert des Portfolios in Übersee besser sichtbar machen.

Klarheit über die tatsächliche finanzielle Belastung gibt es am Donnerstag, den 5. Februar 2026. Dann präsentiert Barrick die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr. Anleger erwarten an diesem Termin nicht nur Details zum finanziellen Schaden in Mali und die Prognose für 2026, sondern auch ein konkretes Update zum Stand der IPO-Pläne für Nordamerika.

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