Nach der Umbenennung von Pierer Mobility in Bajaj Mobility ist die KTM-Mutter ein wenig aus den Schlagzeilen gekommen. Im Hintergrund wird indes eifrig weiter an der Umstrukturierung gewerkelt, durch die das Unternehmen zurück auf die Erfolgsspur kommen soll. Das Vertrauen in Erfolge bei diesem Kurs hält sich jedoch immer mehr in Grenzen. Bedingt durch die aktuelle Marktlage treten die Anleger reihenweise die Flucht an.

Das hat natürlich mit steigenden Ölpreisen zu tun, welche die Branche insgesamt heftig unter Druck setzen. Denn je höher die Zahlen an der Zapfsäule ausfallen, desto weniger Freude dürften die Menschen an einer Fahrt mit dem Motorrad haben. Da aktuell kein Ende des Irankriegs in Sicht ist und selbst bei einem Waffenstillstand die Wiederaufnahme von Lieferungen durch die Straße von Hormus längere Zeit in Anspruch nehmen dürfte, blicken viele Marktakteure mit Skepsis auf die nahe Zukunft.

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Bajaj Mobility: Maue Neuigkeiten aus Indien

Als wäre das noch nicht genug, meldete Bajaj auch noch aus Indien schwache Sektordaten, was den Aktienkurs dort unter Druck setzte. Auch das spielte eine Rolle, als die Aktie von Bajaj Mobility in dieser Woche mehr oder weniger unkontrolliert in Richtung Süden fiel. Allein am Freitag ging es in Wien um 5,8 Prozent auf 14,18 Euro zurück und die Verluste auf Wochensicht liegen bei schmerzhaften 10,4 Prozent.

Natürlich stecken in den Kursverfällen reichlich unschöne Spekulationen und es bleibt die Hoffnung, dass nicht jedes Schreckensszenario auch Realität werden wird. Es dürfte aber dabei bleiben, dass die Bajaj Mobility-Aktie von der aktuellen Krise tendenziell noch mehr unter Druck gesetzt wird als der Gesamtmarkt. Die Restrukurierung droht im ungünstigsten Fall ins Leere zu laufen, wenn der Markt eine Erholung schlicht nicht hergibt.

Anschnallen

Die Lage im Nahen Osten bleib hoyhdynamisch und auch an der Börse wird alles gefühlt stündlich erneut auf den Prüfstand gestellt. Das war am Freitag besonders gut sichtbar, da es nach anfänglichen Kursgewinnen erst im späteren Handel mit ATX und Co. wieder deutlich in die Tiefe ging. Auch in der neuen Woche ist mit einer stark erhöhten Volatilität zu rechnen, welche Bajaj Mobility vermutlich nicht zum Vorteil gereichen dürfte. 

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