BAE Systems Aktie: Rekord-Auftragsbestand
BAE Systems blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und untermauert mit einem Rekord-Auftragsbestand von 83,6 Milliarden Pfund seine Marktstellung. Während die globalen Verteidigungsausgaben steigen, stellt sich für Anleger eine entscheidende Frage: Kann der Rüstungskonzern diese gewaltige Pipeline effizient in dauerhaftes Gewinnwachstum ummünzen?
Starke Zahlen für 2025
Der in dieser Woche veröffentlichte Finanzbericht zeigt eine deutliche Expansion. Der Umsatz kletterte im Geschäftsjahr 2025 um 10 Prozent auf 30,7 Milliarden Pfund. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 12 Prozent auf 3,3 Milliarden Pfund, getragen durch eine hohe Auslastung in den Sparten Luftfahrt und Marine.
Besonders der freie Cashflow übertraf mit 2,16 Milliarden Pfund die Erwartungen. Diese Kapitalstärke ermöglichte eine Dividendenerhöhung um 10 Prozent auf insgesamt 36,3 Pence je Aktie, was das Vertrauen des Managements in die langfristige Cash-Generierung unterstreicht.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Für das laufende Jahr prognostiziert BAE Systems ein Umsatzwachstum zwischen 7 und 9 Prozent sowie ein EBIT-Plus von 9 bis 11 Prozent. Beim freien Cashflow peilt das Management einen Wert von über 1,3 Milliarden Pfund an. Dieser Rückgang im Vergleich zum Ausnahmejahr 2025 resultiert primär aus dem zeitlichen Verlauf von Kundenzahlungen und stellt eine Normalisierung des Cash-Profils dar.
Die größte Herausforderung bleibt die industrielle Kapazität. Marktbeobachter achten darauf, ob die Lieferketten mit dem Hochlauf großer Exportverträge Schritt halten können. Dies betrifft insbesondere das Fregattenprogramm Type 26 und die laufenden Auslieferungen des Kampfjets Typhoon.
Strategische Verstärkung im Aufsichtsrat
Personelle Unterstützung erhält das Unternehmen am kommenden Montag. John Pettigrew, der ehemalige CEO von National Grid, rückt als nicht-geschäftsführendes Mitglied in den Aufsichtsrat sowie in das Audit- und Risiko-Komitee ein. Seine Erfahrung mit komplexen Infrastrukturprojekten gilt als wertvolle Ergänzung, um die Abarbeitung des massiven Auftragsbergs zu überwachen.
Das fundamentale Umfeld bleibt günstig, da viele NATO-Staaten ihre Verteidigungsbudgets in Richtung der Zwei-Prozent-Marke des BIP anheben. Dennoch bleibt das Ausführungsrisiko bestehen. Investoren werden die kommenden Quartalsberichte genau auf Anzeichen für logistische Engpässe oder Inflationsdruck prüfen, die die Margen belasten könnten. Die effiziente Verwaltung des Backlogs von 83,6 Milliarden Pfund wird die Kursentwicklung mittelfristig maßgeblich bestimmen.
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