AVZ Minerals erhält im Ringen um das Manono-Lithiumprojekt wichtige finanzielle Unterstützung. Eine frische Kapitalspritze soll dem Unternehmen den Rücken für die langwierigen juristischen Auseinandersetzungen in der Demokratischen Republik Kongo stärken. Doch kann das Kapital den verlorenen Zugriff auf eines der weltweit größten Lithiumvorkommen wirklich zurückkaufen?

  • Finanzierung: 20 Millionen US-Dollar von Suzhou CATH Energy Technologies gesichert.
  • Verwendungszweck: Deckung von Betriebskosten und Rechtsstreitigkeiten.
  • Gegenleistung: Fünfjährige Abnahmeoption auf 100 % der Produktion bei Projekterfolg.

Kapital für den Gerichtssaal

Mitte Januar sicherte sich AVZ Minerals die volle Summe einer Kreditfazilität in Höhe von 20 Millionen US-Dollar durch seinen Partner Suzhou CATH Energy Technologies. Die Mittel sind strategisch essenziell: Sie fließen direkt in das Betriebskapital und sollen die kostspieligen juristischen Verfahren gegen den kongolesischen Staat finanzieren. Im Gegenzug sicherte sich Suzhou das Recht, die gesamte Lithiumproduktion für fünf Jahre abzunehmen – unter der Bedingung, dass AVZ Minerals die Kontrolle über das Manono-Vorkommen zurückerlangt.

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Ein Projekt zwischen den Fronten

Der Hintergrund ist ein festgefahrener Streit um die Abbaurechte. Nachdem die Regierung der DR Kongo die ursprüngliche Genehmigung von AVZ Minerals im Jahr 2023 widerrufen hatte, wurde die Betriebserlaubnis für das umstrittene Gebiet im September 2024 an eine Tochtergesellschaft von Zijin Mining übertragen. Der chinesische Bergbaugigant bereitet sich bereits darauf vor, die Produktion vor Ort noch im Laufe des Jahres 2026 zu starten.

Nachdem ein zwischenzeitlicher Vermittlungsversuch der US-Regierung ohne Ergebnis blieb, hat AVZ Minerals die rechtlichen Schritte gegen Kinshasa wieder voll aufgenommen. Das Verfahren wird unter anderem vor dem Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) geführt.

Geopolitische Interessen im Hintergrund

Parallel dazu laufen Berichte über Verhandlungen zwischen dem US-gestützten Unternehmen KoBold Metals und der kongolesischen Regierung. Ziel könnte eine Übernahme des Standorts sein, um die bestehenden Streitigkeiten beizulegen. Ein solcher Deal wäre jedoch nur mit der ausdrücklichen Zustimmung von AVZ Minerals rechtssicher umsetzbar.

Der Ausgang des ICSID-Verfahrens bleibt der entscheidende Faktor für die Zukunft des Unternehmens. Während Zijin Mining die Inbetriebnahme für 2026 forciert, ist AVZ Minerals darauf angewiesen, entweder einen juristischen Sieg zu erringen oder eine vorteilhafte Einigung mit neuen Akteuren wie KoBold Metals zu erzielen.

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