Bereits zu Ende August verabschiedete sich Finanzchefin Petra Preining von AT&S. Seither ist der Posten des CFO frei und das Management kümmert sich quasi nebenbei um dort anfallende Aufgaben. Da das kein Dauerzustand sein kann, wurde bereits ein Nachfolger auserkoren. Zum 1. Februar tritt Gerrit Steen den Posten als CFO an und wird dann Teil eines auf drei Personen verschlankten Vorstands werden.

Steen verfügt über mehr als 25 Jahre Branchenerfahrung und wird daher sowohl vom Aufsichtsrat als auch den meisten Investoren als ein wertvoller Zuwachs zum Unternehmen angesehen. Der Manager freut sich nach eigener Aussage bereits auf seine neuen Aufgaben. Zum Ziel gesetzt hat er sich, in Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem gesamten Unternehmen aus einer starken technologischen Basis neue Wachstumspotenziale zu ziehen.

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AT&S m Höhenflug

Die AT&S-Aktie schlug sich in den letzten Monaten auch ohne CFO hervorragend. Auf Jahressicht konnte der Titel um schwindelerregende 175 Prozent in die Höhe klettern, angetrieben natürlich vom nicht enden wollenden KI-Boom. Die IC-Substrate des Unternehmens sind für viele Chiphersteller unverzichtbar. Das geht in der Öffentlichkeit ein wenig unter, doch darf AT&S zu den vielen Hidden Champions gezählt werden, die sich in Europa verstecken und beim Ausbau von KI-Technologie alles andere als unbeteiligt sind.

Die derzeit laufende CES in Las Vegas unterstreicht noch mehr, welches Potenzial im Segment noch lauert. Alles, was Rang und Namen hat, spricht dort von Wachstumschancen und Expansion. AMD und Nvidia würden gerne noch sehr viel mehr Chips produzieren und scheinen dabei einzig und allein von den Kapazitäten bei TSMC aufgehalten zu werden. Pläne für neue Chipgenerationen lassen bereits die nächsten Chancen für AT&S erkennen.

Tatkräftige Unterstützung

Durch einen neuen CFO ändert sich bei AT&S auf fundamentaler Ebene erst einmal wenig. Mindestens dürfte der Rest des Vorstands aber künftig mehr Zeit und Energie haben, um sich um andere Dinge zu kümmern. Das kann in einer Phase des Wachstums mit Sicherheit nicht schaden und vielleicht sorgt es auf Seiten der Anleger auch für noch etwas höhere Kauflaune.

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