Astera Labs Aktie: Unter Druck
Astera Labs geriet zuletzt ins Abseits einer ansonsten starken Halbleiter-Rallye. Ein gewichtiger Fonds verringerte seine Beteiligung drastisch, was zu breit angelegten Gewinnmitnahmen führte — trotz starker Wachstumszahlen des Unternehmens. Kann die operative Dynamik die Verkaufswelle auffangen?
Institutionelle Verkäufe drücken
Die negative Kursentwicklung ist vor allem auf bedeutende institutionelle Verkäufe zurückzuführen. Offenbar reduzierte FengHe Fund Management seine Position laut Einreichungen um 72,6% und verkaufte mehr als 850.000 Aktien. Parallel dazu haben Insider in den letzten 90 Tagen Aktien im Umfang von rund 87,4 Mio. USD veräußert, darunter größere Verkäufe des CFO und des COO. Solche Bewegungen erhöhen den Verkaufsdruck und signalisieren für viele Marktteilnehmer Anlass zur Vorsicht — sei es wegen Bewertung oder Portfolio-Umschichtung.
Die Schwäche von Astera Labs steht im Kontrast zu starken Kursgewinnen bei etablierten Branchenakteuren. Das deutet darauf hin, dass es sich eher um idiosynkratische Verkäufe als um einen branchenweiten Rücksetzer handelt.
Robuste Fundamentaldaten — aber hohe Bewertung
Operativ zeigt das Unternehmen beeindruckende Zahlen: Im letzten gemeldeten Quartal (Q3 2025) lagen die Umsätze bei 230,6 Mio. USD, ein Plus von 103,9% gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,49 USD und übertraf damit die Erwartungen von 0,39 USD. Gleichzeitig bleibt die Bewertung hoch (P/E rund 146,5), was die Aktie anfällig für Gewinnmitnahmen macht, sobald institutionelle Unterstützung nachlässt.
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Wichtige technische und Kennzahlen im Überblick:
- Schlusskurs Freitag: 139,00 €
- Wochenveränderung: -10,32%
- YTD: -10,32%
- 50-Tage-Durchschnitt: 136,54 € (Abstand: 1,80%)
- RSI (14): 36,9
- 30-Tage-Volatilität (annualisiert): 90,15%
- 52-Wochen-Hoch: 196,00 € (Abstand: -29,08%)
- 52-Wochen-Tief: 120,00 € (Abstand: 15,83%)
Der RSI nahe 37 und die hohe Volatilität deuten auf anhaltende Schwankungsbreite hin. Die Nähe zum 50-Tage-Durchschnitt zeigt, dass charttechnisch keine eindeutige Erholung vorliegt — die Aktie kann sowohl von weiterem Abgabedruck als auch von einer stabilisierenden Gegenbewegung betroffen sein.
Ausblick
Kurzfristig wird entscheidend sein, ob institutionelle Zuflüsse ausbleiben oder sich wieder einstellen. Konkrete Ereignisse, auf die Anleger achten sollten: die anstehende Berichtssaison (Q4-Berichte beginnen in der kommenden Woche) und weitere Meldepflichten institutioneller Investoren. Hält Astera Labs die zweistelligen Wachstumsraten aufrecht, bleibt die Bewertungsprämie erklärbar. Gelingt das nicht, ist weiterer Abgabedruck möglich.
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