Arafura Rare Earths Aktie: Spannende Möglichkeiten!
Während die USA und Japan sich zügig mit Seltenen Erden außerhalb Chinas eindecken, drohen Deutschland und Südkorea den Anschluss zu verlieren. Das ist die Kernbotschaft von Arafura-CEO Darryl Cuzzubbo, der am 25. März gegenüber Reuters ein klares Bild der sich spaltenden Versorgungsketten zeichnete.
Wettlauf um die letzten freien Mengen
Der Hintergrund: Seit China im vergangenen Jahr Exportbeschränkungen für bestimmte Seltene Erden eingeführt hat, ist die Nachfrage nach alternativen Quellen sprunghaft gestiegen. Das Problem: Von westlichen Produzenten liefern derzeit nur zwei Unternehmen in relevantem Maßstab — Lynas Rare Earths aus Australien und MP Materials aus den USA. Die USA haben sich bereits Mountain-Pass-Mengen von MP Materials gesichert. Japan schloss diesen Monat einen Liefervertrag mit Lynas bis 2038.
Seitdem Lynas' Kapazitäten vergeben sind, spürt Arafura nach eigenen Angaben deutlich mehr Dringlichkeit bei potenziellen Abnehmern.
80 Prozent als Schlüsselmarke
Für Arafura selbst geht es jetzt um eine konkrete Schwelle: Um die finale Investitionsentscheidung für das Nolans-Projekt im Northern Territory treffen zu können, müssen die Kreditgeber 80 Prozent der geplanten Jahresproduktion von 4.440 Tonnen NdPr-Oxid durch Abnahmeverträge abgesichert sehen. Aktuell sind 66 Prozent erreicht — mit Verträgen unter anderem mit Hyundai, Kia, Siemens Gamesa und dem Rohstoffhändler Traxys.
Noch fehlen rund 1.200 Tonnen. Für den deutschen und europäischen Markt peilt Arafura mindestens 500 Tonnen pro Jahr an, zusätzlich zu den bereits bestehenden 520 Tonnen im Siemens-Gamesa-Vertrag. Verknüpft ist das mit einer möglichen Eigenkapitalbeteiligung des deutschen Rohstoffonds in Höhe von 100 Millionen Euro — ein Prozess, der nach der Bundestagswahl ins Stocken geraten war, seit der Regierungsbildung aber wieder läuft.
Preise und ein „kaputtes" Marktgefüge
Beim Preis orientiert sich Arafura am Lynas-Abschluss: 110 US-Dollar je Kilogramm NdPr-Oxid, während chinesische Spotpreise derzeit bei rund 103 Dollar liegen. CEO Cuzzubbo fordert zudem einen Mindestpreis, der an einen unabhängigen internationalen Benchmark — losgelöst von China — gekoppelt ist. „Der Markt ist kaputt, man muss einen funktionierenden Markt erst schaffen", sagte er.
Die finale Investitionsentscheidung für das Nolans-Projekt ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Gelingt es Arafura, die verbleibenden Abnahmemengen zu platzieren und die deutsche Kapitalbeteiligung zu finalisieren, könnte ab der zweiten Hälfte 2029 rund vier Prozent des globalen NdPr-Angebots aus dem Northern Territory kommen.
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