Arafura Rare Earths Aktie: Frischer Aufwind!
Ende März naht – und für Arafura Rare Earths wird die Uhr zur echten Belastungsprobe. Bis Monatsende müssen die letzten verbindlichen Abnahmeverträge unterzeichnet sein. Gelingt das, rückt die finale Investitionsentscheidung (FID) für das Nolans-Projekt im zweiten Quartal 2026 in greifbare Nähe.
Die offene Flanke: 100 Millionen Euro aus Berlin
Das größte ungelöste Puzzlestück in der Finanzierungsstruktur kommt aus Deutschland. Arafura verhandelt über eine Eigenkapitalbeteiligung von 100 Millionen Euro aus dem deutschen Rohstoffonds. Das Vorhaben verzögerte sich, weil die Bundestagswahl die Aktivitäten des Fonds zunächst auf Eis legte. Erst nach der Regierungsbildung und der Wiederaufnahme der Interministeriellen Ratssitzungen konnte das Verfahren weiterlaufen. Arafura ist eines von zwei Unternehmen, die in die Prüfungsphase vorgerückt sind.
Teile der europäischen Finanzierung hängen zusätzlich davon ab, weitere NdPr-Abnahmevolumina zu sichern und interministerielle Genehmigungen zu erhalten.
Finanzierung zu 90 Prozent gesichert
Das Gesamtprojekt erfordert rund 1,6 Milliarden US-Dollar. Laut Unternehmensangaben sind etwa 90 Prozent davon bereits gedeckt. Der ausstehende Eigenkapitalbedarf beläuft sich auf rund 134 Millionen US-Dollar – ein überschaubarer Restbetrag angesichts der gesicherten Mittel.
Die Schuldenseite steht solide: 775 Millionen US-Dollar in vorrangigen Kreditfazilitäten sind vereinbart, dazu kommt ein Interessensschreiben der US-EXIM-Bank über 300 Millionen US-Dollar im Rahmen des US-australischen Rahmenwerks für kritische Mineralien. Die Kassenbestände stiegen zuletzt auf rund 570 Millionen australische Dollar – ein kräftiger Anstieg gegenüber den zuvor 90 Millionen AUD, gespeist durch eine Kapitalerhöhung von 475 Millionen AUD in zwei Tranchen zum Jahreswechsel.
Rückenwind vom Markt
Die Rohstoffpreise spielen Arafura in die Hände. NdPr-Oxid notiert auf dem Asian Metals Index inzwischen über 100 US-Dollar je Kilogramm – ein Plus von mehr als 80 Prozent innerhalb von zwölf Monaten. Als Treiber gelten die steigende Nachfrage aus der Robotik- und KI-Industrie. Das verbessert die Wirtschaftlichkeit des Nolans-Projekts und dürfte Abnahmeverhandlungen mit potenziellen Kunden erleichtern.
Bauvorbereitungen laufen bereits
Parallel zu den Finanzierungsverhandlungen hat Arafura die Bauvorbereitungen vorangetrieben. Ein Landnutzungsvertrag mit dem Weidepächter ATAYF Pastoralists wurde abgeschlossen – ATAYF erhält dafür Arafura-Aktien im Wert von 4 Millionen AUD sowie eine Barzahlung von 1,2 Millionen AUD und wird damit selbst zum Projektbeteiligten. Zudem kaufte das Unternehmen ein bestehendes Unterkunftslager mit über 200 Zimmern für 6,75 Millionen AUD, das nach einem positiven FID sofort für Bautrupps genutzt werden kann. Als Engineering-Partner wurde Hatch verpflichtet.
Nolans ist auf eine Jahreskapazität von 4.440 Tonnen NdPr-Oxid ausgelegt – etwa vier Prozent der weltweiten Nachfrage. Läuft alles nach Plan, beginnt die Produktion um 2032. Bis dahin muss Arafura in den nächsten Tagen zunächst die entscheidende Hürde nehmen: die Abnahmeverträge.
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