Die Versorgungssicherheit mit kritischen Rohstoffen rückt politisch immer stärker in den Fokus – und mit ihr Arafura Rare Earths. Während westliche Nationen ihre Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten reduzieren wollen, entwickelt das australische Unternehmen mit dem Nolans-Projekt im Northern Territory eine der wenigen alternativen Quellen für strategische Seltene Erden.

Die wichtigsten Fakten:
* Finale Investitionsentscheidung für H1 2026 erwartet
* Finanzierungspaket von über 1,4 Milliarden Dollar bereits zugesagt
* US-Politik könnte zum Katalysator werden

Countdown zur Investitionsentscheidung

In den kommenden Monaten steht die finale Investitionsentscheidung (FID) für das Nolans-Projekt an. Die Finanzierungsstruktur ist komplex: Sie umfasst staatliche und private Kapitalgeber aus verschiedenen Quellen.

Bereits im Oktober 2025 sammelte Arafura 475 Millionen Dollar ein – unterstützt durch eine 125-Millionen-Beteiligung von Gina Rineharts Hancock Prospecting. Hinzu kommen 200 Millionen Dollar Zusage der australischen Regierung über die National Reconstruction Fund Corporation sowie 775 Millionen US-Dollar an Fremdkapital von Exportkreditagenturen und Banken.

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Geopolitik als Kurstreiber

Die strategische Bedeutung von Neodym-Praseodym-Oxid – einem Schlüsselprodukt des Nolans-Projekts für Hochleistungsmagnete in E-Autos und Windturbinen – wächst. Die USA suchen aktiv nach stabilen Lieferquellen außerhalb Chinas.

Im Oktober 2025 unterzeichneten Washington und Canberra ein Rahmenabkommen zu kritischen Rohstoffen. Diskutiert werden zudem strategische Reserven und mögliche Preisuntergrenzen – Maßnahmen, die australischen Produzenten wie Arafura erheblichen Rückenwind geben könnten.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die politische Unterstützung in konkrete Zusagen mündet und ob Arafura die Finanzierung final unter Dach und Fach bringt. Für die erste Jahreshälfte 2026 wird die Entscheidung erwartet.

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